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            <title>Die Linke Fraktion in der BVV Mitte von Berlin: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion in der BVV Mitte von Berlin</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 00:35:50 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 24 Oct 2026 00:35:50 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-103460</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:40:47 +0100</pubDate>
                <title>Entschließung: Keine weiteren Kürzungen im Kinder- und Jugendbereich</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/entschliessung-keine-weiteren-kuerzungen-im-kinder-und-jugendbereich/</link>
                
                <description>Die BVV Mitte unterstützt die Forderungen, die die Jugendstadträt*innen der Bezirke Steglitz-Zehlendorf, Spandau, Mitte, Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinickendorf, Neukölln und Tempelhof-Schöneberg an die Mitglieder des Abgeordnetenhauses in einem offenen Brief am 03.12.24 formuliert haben. Die geplanten Maßnahmen sehen zusätzliche Kürzungen der Zuwendungsmittel an die Bezirke vor. Dies würde zu einer erheblichen Reduzierung der Leistungen zum Beispiel im Bereich frühe Hilfen, Familienförderung und Jugendarbeit führen. Das ist nicht hinnehmbar. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Kinder, Jugendlichen und Familien brauchen verlässliche Angebote und Unterstützung im Alltag. Die freien Träger brauchen Planungssicherheit, um gutes Personal langfristig zu binden. Die sogenannten „freiwilligen Leistungen“ legen die Grundlage für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen. Nach den Pandemiejahren und in der derzeitig unsicheren weltpolitischen Lage ist dies besonders wichtig. Das alles ist mit der derzeitigen Politik des Landes Berlin nicht umsetzbar. Wir fordern die Mitglieder des Abgeordnetenhauses auf, die vorliegende Kürzungsliste nicht zur Grundlage für einen Nachtragshaushalt zu machen und den drohenden sozialen Kahlschlag in Berlin so zu verhindern.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Bezirke</category><category>Kinder, Jugend und Familie</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103458</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:40:01 +0100</pubDate>
                <title>Transparente Beteiligung am Karstadt-Gebäude am Leopoldplatz </title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/transparente-beteiligung-am-karstadt-gebaeude-am-leopoldplatz/</link>
                
                <description>Die Bezirksverodnetenversammlung möge beschließen: 
Das Bezirksamt wird ersucht, den Prozess um das Karstadt-Gebäude am Leopoldplatz transparent zu gestalten. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dafür benötigt es</p>
<p>- die Vorstellung des vorläufigen Zwischennutzungskonzepts,</p>
<p>- die Durchführung der in der EWA (DS 1733/VI) angekündigten Beteiligungsveranstaltung,</p>
<p>- eine aktuelle Zeitachse für die Planung der Zwischennutzung (und des Einzugs von Lidl) sowie</p>
<p>- Transparenz darüber, was das Bezirksamt unter „gemeinwohlorientierte Flächen“ versteht und nach welchen Kriterien es sie vergibt.</p>
<p>Entwicklungen den Umbauprozess und die Vorstellung des Verfahrens betreffend sollen im Ausschuss Soziale Stadt sowie Stadtentwicklung dargestellt und thematisiert werden.</p>
<p>Begründung:</p>
<p>Das ehem. Karstadt Gebäude am Leopoldplatz steht seit fast einem Jahr leer. Dies widerspricht den hohen Nutzungsbedürfnissen des Umfelds, welche das Gebäude in dieser zentralen Lage erfüllen könnte. Das Potenzial eines vom Bezirksamt verwalteten Zwischennutzungskonzept ist dementsprechend groß, jedoch ist die Informationslage für die BVV sowie die Nachbarschaft unzureichend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Bezirke</category><category>Demokratie und Bürgerbeteiligung</category><category>Stadtentwicklung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103457</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:39:28 +0100</pubDate>
                <title>Randsportarten fördern</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/randsportarten-foerdern/</link>
                
                <description>Das Bezirksamt wird ersucht, bei zukünftigen Planungen von Sportanlagen wachsende und weniger etablierte Sportarten wie Cricket, Ultimate Frisbee oder Roundnet zu berücksichtigen und sich gegenüber dem Senat dafür einzusetzen, dass solche Flächen bei der Entwicklungsplanung berücksichtigt werden. Diese Sportarten können nicht auf herkömmlichen Fußballplätzen ausgeübt werden und brauchen spezifische Plätze und Infrastruktur.
 
Das Bezirksamt sollte des weiteren Vereine aus Mitte dabei unterstützen, Platzzeiten in anderen Bezirken zu erhalten, wenn geeignete Flächen für diese Sportarten in Mitte fehlen. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Viele Sportarten können im Bezirk faktisch nicht ausgeübt werden, obwohl die Nachfrage groß ist. Junge Sportarten wie Ultimate Frisbee oder Roundnet gewinnen immer mehr an Beliebtheit, insbesondere bei jungen Menschen. Auch Cricket wird immer größer und ist insbesondere in der südasiatischen Community eine beliebte Sportart.</p>
<p>Zahlreiche Vereine im Bezirk Mitte bieten bereits Abteilungen für diese Sportarten an, stehen jedoch vor dem Problem mangelnder geeigneter Spielflächen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Bezirke</category><category>Sport</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103456</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:38:14 +0100</pubDate>
                <title>Mieter*innen in Erhaltungsgebieten niederschwellig informieren</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/mieterinnen-in-erhaltungsgebieten-niederschwellig-informieren/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, Bürger*innen, die in Erhaltungsgebieten wohnen, bei ihrer Anmeldung im Bürgeramt mittels eines Flyers über die Besonderheit der Mietverhältnisse und die Möglichkeiten zum Schutz von Mieter*innen zu informieren. Diese Informationen beinhalten insbesondere den Kontakt zur Wohnungsaufsicht sowie zu dem Mietberatungsstellen. 

Bürger*innen, die die Anmeldung online vornehmen, sollen via E-Mail informiert werden.
Diese Informationen sollen mehrsprachig zugänglich sein.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Mieter*innen in Milieuschutz- sowie Sanierungsgebieten stehen unter besonderem Schutz, welche in den Mieter*innenberatungen des Bezirksamtes dargelegt werden können. Viele Mieter*innen sind jedoch noch nicht über dieses Angebot informiert. Für die Prüfung zur Anwendung des Vorkaufsrechts werden die gemeldeten Mängel bei der Wohnungsaufsicht für die betreffende Immobilie abgefragt. Viele Mieter*innen wissen allerdings nicht, dass sie, falls angezeigte Mängel nicht von der Hausverwaltung behoben werden, diese bei der Wohnungsaufsicht melden können.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103454</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:37:32 +0100</pubDate>
                <title>Übersicht über soziale Infrastruktur und deren Angebote</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/uebersicht-ueber-soziale-infrastruktur-und-deren-angebote/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, eine umfassende Übersicht über soziale Einrichtungen und Angebote der verschiedenen Ämter im Bezirk Mitte zu erstellen und diese auf der entsprechenden Seite des Bezirks Mitte auf berlin.de öffentlich zugänglich zu machen. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Dabei kann sich das Bezirksamt an bestehenden Formaten orientieren, wie sie bereits für Jugendfreizeiteinrichtungen auf berlin.de zu finden sind. Die Übersicht sollte nach Stadtteilen gegliedert sowie sowohl in Kartenform als auch als tabellarische Auflistung dargestellt werden.</p>
<p>Zusätzlich sollte die Übersicht aufgrund der vielfältigen sozialen Angebote nach Zielgruppen und/oder Themengebieten strukturiert werden. Ein mögliches Vorbild hierfür ist die „Social Map“ des Paritätischen Wohlfahrtsverbands (www.socialmap-berlin.de/l/de).</p>
<p>Begründung:</p>
<p>Derzeit gibt es kaum eine niedrigschwellige, offizielle Übersicht über die soziale Infrastruktur im Bezirk Berlin Mitte. Zwar bietet die „Social Map“ des Paritätischen Wohlfahrtsverbands eine hilfreiche Orientierung, jedoch ist es Aufgabe des Bezirksamts, eine eigene, niedrigschwellige und leichter zugängliche Übersicht bereitzustellen, um den Bürger*innen eine verlässliche Informationsquelle zu bieten.</p>
<p>Eine offizielle Übersicht verbessert den Zugang zu sozialen Angeboten, fördert die Inanspruchnahme von Leistungen und trägt zur Transparenz sowie zur Vernetzung innerhalb des Bezirks bei.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Bezirke</category><category>Kinder, Jugend und Familie</category><category>Senioren</category><category>Sozialpolitik</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103453</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:36:40 +0100</pubDate>
                <title>Neue Absprachen zwischen der niedrigschwelligen Drogenhilfe und der Polizei am Leopoldplatz</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/neue-absprachen-zwischen-der-niedrigschwelligen-drogenhilfe-und-der-polizei-am-leopoldplatz/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, sich für einen Dialog sowie für neue Absprachen zwischen den Sozialarbeitenden der niedrigschwelligen Drogenhilfe von Fixpunkt e.V. am Leopoldplatz und der Polizei Berlin, Direktion 1, Abschnitt 17, einzusetzen. Ziel dieses Dialogs und der neuen Vereinbarungen soll es sein, die Handlungsfähigkeit von Fixpunkt e.V., auch im Rahmen des Sicherheitsgipfels, zu stärken, sodass suchtkranke Menschen im Wedding wieder die notwendige Hilfe erhalten können. Sozialarbeiterische Maßnahmen sollten vor Polizeikontrollen priorisiert werden. In erster Linie sollten während sozialarbeiterischer Maßnahmen, Polizeikontrollen zurückgehalten werden, um den Zugang zu Hilfsangeboten nicht zu erschweren.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>In der Vergangenheit war es gängige Praxis, dass die Polizei während der Maßnahmen zur niedrigschwelligen Drogenhilfe am Leopoldplatz keine oder nur wenige Kontrollen durchführte. Diese Praxis hat sich jedoch geändert, was dazu geführt hat, dass suchtkranke Menschen aus Angst vor Polizeikontrollen die Hilfsangebote von Fixpunkt e.V. teilweise meiden. Dies beeinträchtigt die Versorgung der Betroffenen, verdrängt sie vom Leopoldplatz und treibt sie an Orte, an denen keine oder unzureichende Hilfeleistungen verfügbar sind.<br> In der Praktikerrunde Leopoldplatz findet zwar ein Austausch zwischen allen beteiligten Akteur*innen statt, es braucht aber dennoch offensichtlich neue interne Absprachen, da es weiterhin zu Polizeikontrollen während sozialarbeiterischer Maßnahmen am Leopoldplatz kommt.</p>
<p>Um eine effektive und humane Drogenhilfe zu gewährleisten, sind zuverlässige Absprachen und ein konstruktiver Dialog zwischen den Sozialarbeitenden und der Polizei erforderlich. Dies stärkt die Handlungsfähigkeit der Drogenhilfe und gewährleistet, dass suchtkranke Menschen den Zugang zu den dringend benötigten Hilfsangeboten behalten.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Bezirke</category><category>Gesundheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103451</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:36:07 +0100</pubDate>
                <title>Die Uferhallen erhalten!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/die-uferhallen-erhalten/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: 

Das Bezirksamt wird ersucht, auf den Senat einzuwirken, um die Uferhallen, deren Existenz durch die Haushaltskürzungen auf Landesebene akut bedroht sind, zu schützen und den weiteren Erhalt der Uferhallen zu sichern. Die BVV Berlin Mitte spricht sich für den Erhalt der Uferhallen aus und fordert alle zuständigen Stellen auf, den Kulturstandort zu schützen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Mit den Kürzungen im Kulturbereich durch die Landesregierung sind auch die Uferhallen in ihrer Existenz bedroht. Die Uferhallen leisten einen großen Beitrag zum kulturellen Berlin. Viele Jahre war der Weiterbetrieb des Kulturstandorts ungewiss. Kultursenator Chialo setzte sich Anfang des Jahres für die Uferhallen ein. Nun sind die Kürzungen im Kulturetat der Grund, warum die Uferhallen, die seit fast zwanzig Jahren am Standort existieren, möglicherweise nicht bleiben können.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Bezirke</category><category>Kultur</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103450</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:35:36 +0100</pubDate>
                <title>Abriss Kurfürstenstraße 75 (II): Anwendung Zweckentfremdungsrecht in Kerngebieten</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/abriss-kurfuerstenstrasse-75-ii-anwendung-zweckentfremdungsrecht-in-kerngebieten/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, durch ein extern beauftragtes Gutachten rechtlich prüfen zu lassen, ob und wie das Berliner Zweckentfremdungsverbot-Gesetz bzw. die Berliner Zweckentfremdungsverbot-Verordnung für Wohngebäude in Kerngebieten gemäß § 7 Baunutzungsverordnung (BauNVO) und/oder diesbezüglichen Festsetzungen in Bebauungsplänen – wie im Fall der Grundstücke Kurfürstenstraße 75, Landgrafenstrafe 1-6 und Wichmannstraße 23 im Geltungsbereich des Bebauungsplanes II-83 – zur Anwendung kommt. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Grundstücke Kurfürstenstraße 75, Landgrafenstraße 1-6 und Wichmannstraße 23 liegen im Gebiet des 1969 festgesetzten Bebauungsplangebietes II-83 hat. Der Bebauungsplan legt das Gebiet als „Kerngebiet“ fest. Bezüglich der Zulässigkeit von Wohnen heißt es dazu in § 7 Baunutzungsverordnung (BauNVO):</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„(1) Kerngebiete dienen vorwiegend der Unterbringung von Handelsbetrieben sowie der zentralen Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und der Kultur. </em></p>
<p><em>(2) Zulässig sind …..</em></p>
<p><em>6. Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter, </em></p>
<p><em>7. sonstige Wohnungen nach Maßgabe von Festsetzungen des Bebauungsplans.</em></p>
<p><em>(3) Ausnahmsweise können zugelassen werden ….</em></p>
<p><em>2. Wohnungen, die nicht unter Absatz 2 Nummer 6 und 7 fallen.</em></p>
<p><em>(4) Für Teile eines Kerngebiets kann, wenn besondere städtebauliche Gründe dies rechtfertigen (§ 9 Absatz 3 des Baugesetzbuchs), festgesetzt werden, dass </em></p>
<p><em>1. oberhalb eines im Bebauungsplan bestimmten Geschosses nur Wohnungen zulässig sind oder</em></p>
<p><em>2. in Gebäuden ein im Bebauungsplan bestimmter Anteil der zulässigen Geschossfläche oder eine bestimmte Größe der Geschossfläche für Wohnungen zu verwenden ist.</em></p>
<p><em>Dies gilt auch, wenn durch solche Festsetzungen dieser Teil des Kerngebiets nicht vorwiegend der Unterbringung von Handelsbetrieben sowie der zentralen Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und der Kultur dient.“</em></p>
<p>Da im Bebauungsplan keine Regelungen bezüglich der §§ 7, Abs. 2, Ziffer 7 und Abs. 4 getroffen wurden, sind Wohnnutzungen somit nur „ausnahmsweise zulässig“, wenn dies von Eigentümern/Investoren beantragt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist davon auszugehen, dass die Kurfürstenstraße 75 nur der Beginn eines ‚Wohnraumvernichtungsdominos‘ im Kurfürsten-Landgrafen-Wichmann-Block sein wird.</p>
<p>Das Bezirksamt ist daher angehalten, alle möglichen Mittel des Bezirks zu prüfen, die den Abriss bezahlbarer Wohnungen verhindern oder zumindest erschweren könnten, so dass die Mieter*innen keine weiteren Opfer des ‚Betongolds‘ in Mitte werden.</p>
<p><strong>Ein Baustein für einen solchen Versuch kann die Anwendung des Berliner Zweckentfremdungsverbot-Gesetzes bzw. der Berliner Zweckentfremdungsverbot-Verordnung für Wohngebäude sein. In Anbetracht des Spannungsverhältnisses zwischen der Anwendung des Zweckenfremdungsrechtes vor dem Hintergrund einer dem evtl. entgegenstehenden planungsrechtlichen Festsetzung, sollte daher geprüft werden, welche Möglichkeiten zur Anwendung des Berliner Zweckentfremdungsverbot-Gesetzes bzw. die Berliner Zweckentfremdungsverbot-Verordnung für abrissbedrohte Wohngebäude bestehen.</strong></p>
<p><strong>Da der Erhalt von bezahlbarem Wohnraum herausgehobene Priorität einer sozialen Wohnungspolitik sein muss, soll zur Prüfung aller Möglichkeiten externer Sachverstand einbezogen werden.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die im Antrag beschriebenen Grundstücke mit Wohnbebauung – zuzüglich der angrenzenden Wichmannstraße 24 – sind aktuell wie folgt genutzt:</p>
<p>&nbsp;</p><table cellspacing="0" style="border-collapse:collapse; width:100%" class="table"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:144px"><p><strong>Grundstück</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:177px"><p><strong>Bekannte aktuelle Nutzung nach Augenschein</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:124px"><p><strong>derzeit Anzahl Wohnungen</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:197px"><p><strong>Bekannte Planung</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Kurfürstenstraße 75</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Wohnbebauung mit gewerblichen Anteilen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>25 WE, zu großen Teilen bewohnt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Abriss und Neubau Gewerbe- und Wohnhaus</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Landgrafenstrafe 5-6</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Wohnbebauung mit gewerblichen Anteilen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>ca. 27 WE nach Klingelschildern, scheinbar zu großen Teilen bewohnt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Aufstockung Wohnbebauung für Projekt „Equalizer“</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Wichmannstraße 23</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Wohnbebauung mit gewerblichen Anteilen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>ca. 30 WE nach Klingelschildern, scheinbar zu großen Teilen bewohnt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Abriss Wohn- und Hotelgebäude und Neubau Bürogebäude sowie Wohnaufstockung</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Wichmannstraße 24</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Wohnbebauung mit gewerblichen Anteilen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>ca. 42 WE nach Klingelschildern, scheinbar zu großen Teilen bewohnt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Nicht bekannt</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p>&nbsp;</p>
<p>Bisher bekannte Antragslage:</p>
<p>&nbsp;</p><table cellspacing="0" style="border-collapse:collapse; width:100%" class="table"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:129px"><p><strong>Grundstück</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:230px"><p><strong>Antrag</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:284px"><p><strong>Maßnahme</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:129px"><p>Kurfürstenstraße 75</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:230px"><p>Antrag Bauvorbescheid: 05.07.2023</p> 			<p>Genehmigung Bauvorbescheid: 30.08.2023</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:284px"><p>Errichtung - Abriss Geschäftsgebäude mit Wohnanteil und Neubau eines Bürogebäudes mit Wohnnutzung</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:129px"><p>Landgrafenstrafe 5-6</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:230px"><p>&nbsp;</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:284px"><p>Anm.: Gehört vermutlich zur Maßnahme Wichmannstraße 23, identischer Eigentümer</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:129px"><p>Wichmannstraße 23</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:230px"><p>Antrag Bauvorbescheid: 23.03.2022</p> 			<p>Genehmigung Bauvorbescheid: 13.06.2022</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:284px"><p>Abriss Wohn- und Hotelgebäud und Neubau Bürogebäude sowie Wohnaufstockung</p> 			<p>Anm.: Eigentümer wie Landgrafenstraße 3-6</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; height:17px; vertical-align:top; width:129px"><p>Wichmannstraße 24</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; height:17px; vertical-align:top; width:230px"><p>Nicht bekannt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:top; width:284px"><p>&nbsp;</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p>&nbsp;</p>
<p>Wie der Antragslage und den Anschreiben an die Mieter*innen zu entnehmen ist, ist der Abriss von bewohnten Wohngebäuden – entweder vollständig oder teilweise – bereits von Eigentümer*innen beabsichtigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Problem 1: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da das „Wohnen“ in einem Kerngebiet nur ausnahmsweise zulässig ist, müssen Eigentümer*innen keine Wohnanteile in den Neubebauungen berücksichtigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Problem 2:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor dem Hintergrund der rechtlichen Auffassung des Bezirksamtes Mitte, dass im ‚Beschränkten Arbeitsgebiet‘ (vergl. Thematik Tegeler/Fennstraße) das Zweckentfremdungsrecht nicht anwendbar ist, da das Wohnen dort eigentlich baurechtlich nicht zulässig ist, muss aktuell davon ausgegangen werden, dass diese Rechtsauffassung auch auf Wohngebäude im ‚Kerngebiet‘ übertragbar ist (vergl. identische bzw. ähnlich lautende Regelungen BauNVO). Eigentümer*innen müssen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; somit beim Abriss von Wohnungen keine Ersatzwohnungen nach Zweckenfremdungsverbot-Gesetz errichten. Dem Bezirk ginge damit eine Vielzahl von Wohnraum verloren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Kurfürstenstraße 75:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das sechsgeschossige Gebäude wurde 1972 erbaut. Im Erdgeschoss befindet sich ein Supermarkt, das 1.OG beherbergt Büroräume. Ein Großteil der Mieter*innen wohnt seit vielen Jahren, einige seit Jahrzehnten dort.</p>
<p>Die Eigentümer*in beabsichtigt das in großen Teilen bewohnte Gebäude mit 25 bezahlbaren Wohnungen abzureißen. Es ist zu vermuten, dass es interne Absprachen mit dem Investor der angrenzenden Grundstücke Landgrafenstrafe 3-6/Wichmannstraße 23 gibt, dass dieser das Grundstück übernehmen würde, wenn die Entmietung der Wohnungen sichergestellt ist.</p>
<p>Die Mieter*innen haben von ihrem Vermieter im April 2024 den ‚freundlichen Hinweis‘ bekommen, sich wegen des bevorstehenden Abrisses neue Wohnungen zu suchen. In dem Schreiben heißt es u.a. (Hinweis: Hervorhebungen vom Antragsverfasser): <em>„Bereits seit einigen Jahren sind die Nachbargrundstücke der Kurfürstenstraße 75 Gegenstand umfangreicher baulicher Entwicklungsmaßnahmen. Von diesen Veränderungen und auch Einschränkungen sind Sie als Mieter, aber wir auch als Vermieter betroffen. Als Eigentümer der Kurfürstenstraße 75 mussten wir nunmehr erkennen, dass der rasche und umfangreiche Fortgang der Baumaßnahmen in unserer Nachbarschaft dazu führt, dass sich unser Gebäude langfristig nicht mehr in die Umgebung eingliedert und auch Nachteile für die Mieter zu befürchten sind.</em></p>
<p><em>Der Verlust der Wohnraumqualität geht mit einer <strong>deutlichen Entwertung unseres Grundstücks</strong> einher, <strong>wenn wir an dem Bestand des Gebäudes festhalten</strong> und uns nicht der baulichen Entwicklung anschließen. Wir haben uns daher entschlossen, es unseren Nachbarn gleich zu tun und unser Grundstück ebenfalls baulich zu entwickeln zu lassen. </em></p>
<p><em>Durch die Neubebauung sollen bezahlbare Wohnungen in der Mitte der Stadt entstehen, die jedoch den heutigen Wohnwertverhältnissen entsprechen. Wir werden selbst diese Baumaßnahmen nicht veranlassen, sondern haben uns mit einem Investor, DIE Deutsche Immobilien und Entwicklungs AG, zusammengeschlossen, der bereits das benachbarte Grundstück der Landgrafenstraße entwickelt. <strong>Da eine Sanierung im Bestand jedoch diesem Ziel insbesondere der Nachhaltigkeit der Wohnungen nicht gerecht werden kann, wird das Gebäude abgerissen und ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet.</strong>“ </em></p>
<p>Kurz darauf meldete sich dann eine „LxS Immobilien GmbH“, die als Dienstleister der Investoren anbot die Optionen für den Auszug zu besprechen. Im Ergebnis haben sich einige Mieter*innen aus Angst vor dem drohenden Wohnungsverlust bereits ‚rauskaufen‘ lassen. Weder gab es Angebote für Ersatzwohnungen noch ist davon auszugehen, dass es in Zukunft Angebote für bezahlbaren Wohnraum im Umfeld geben wird.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103449</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:34:48 +0100</pubDate>
                <title>Abriss Kurfürstenstraße 75 (I): Mieter*innen schützen, Bebauungsplan anpassen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/abriss-kurfuerstenstrasse-75-i-mieterinnen-schuetzen-bebauungsplan-anpassen/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht, für das Gebiet Kurfürstenstraße 75, Landgrafenstrafe 1-6 und Wichmannstraße 23-24 einen Bebauungsplan aufzustellen, der das Gebiet als Mischgebiet (MI) ausweist und mindestens Art und Maß der baulichen Nutzung festsetzt. Nach Aufstellung des neuen Bebauungsplanes ist der Bebauungsplan II-83 aufzuheben.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Grundstücke Kurfürstenstraße 75, Landgrafenstrafe 1-6 und Wichmannstraße 23 liegen im Gebiet des 1969 festgesetzten Bebauungsplangebietes II-83 (Anm.: Wichmannstraße 24 lag nicht im Bebauungsplangebiet).</p>
<p>Anlass für die Aufstellung des Bebauungsplanes II-83 war die Absicht der Hotel Hamburg G.m.b.H. &amp; Co. KG., das in ihrem Eigentum befindliche Grundstück Landgrafenstraße 3-6 Ecke Wichmannstraße 23 mit Wohnbauten und einem Hotel, sowie der Constanze-Verwaltungs- und Druck G.m.b.H., das Grundstück Kurfürstenstraße 72-74 Ecke Schillstraße 11-12 mit einem Wohn- und Geschäftshaus zu bebauen. Der Bebauungsplan sollte auf den genannten Grundstücken den neu geschaffenen städtebaulichen Zustand sichern und für das übrige Bauland ebenfalls Art und Maß der baulichen Nutzung festsetzen.</p>
<p>Der eigentliche Ursprungsanlass ist in großen Teilen durch die Festsetzung des Bebauungsplanes II-83-1VE, der sich auf die Grundstücke Kurfürstenstraße 72-74/Schillstraße 11-12 bezieht, obsolet.</p>
<p>In dem damals festgesetzten Gebiet lagen auch die Grundstücke Kurfürstenstraße 72-74/Schillstraße 11-12, für die inzwischen jedoch eine eigener Bebauungsplan II-83-1VE festgesetzt wurde (BVV-Beschluss 16.09.2021). Diese Grundstücke können also für die weitere Betrachtung des Sachverhaltes unberücksichtigt bleiben.</p>
<p>Weiterhin wichtig ist jedoch eine Festsetzung von Art und Maß der baulichen Nutzung für die anderen Grundstücke.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist wohl davon auszugehen, dass die Kurfürstenstraße 75 nur der Beginn eines ‚Wohnraumvernichtungsdominos‘ im Kurfürsten-Landgrafen-Wichmann-Block sein wird.</p>
<p>Das Bezirksamt ist daher angehalten, alle möglichen Mittel des Bezirkes zu ergreifen, die den Abriss bezahlbarer Wohnungen verhindern könnten, oder zumindestens erschweren, so dass die Mieter*innen keine weiteren Opfer des ‚Betongolds‘ in Mitte werden. Ein Baustein für einen solchen Versuch soll die hier beantragte Änderung des Planungsrechtes sein.</p>
<p>Sollte nun der Einwand geltend gemacht werden, dass mit dem Antrag ein unzulässiger ‚Verhinderungsbebauungsplan‘ gefordert wird, so sei darauf verwiesen, dass der aktuelle Bebauungsplan II-83 in keiner Weise die vorhandenen Grundstücksnutzungen im Block abbildet, sondern eher eine Mischgebietsfestsetzung dem Bestand Rechnung trägt. Die Beibehaltung eines alten Planungsrechtes, das die Bestandsnutzung nur ungenügend berücksichtigt, kann - insbesondere vor dem Hintergrund, dass seit 1969 nicht nur eine Mauer gefallen ist, sondern sich auch die Erde und die Wohnungsnot in Berlin weitergedreht hat - jedoch nicht im Interesse des Bezirkes Mitte sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die im Antrag beschriebenen Grundstücke sind aktuell wie folgt genutzt:</p>
<p>&nbsp;</p><table cellspacing="0" style="border-collapse:collapse; width:100%" class="table"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:144px"><p><strong>Grundstück</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:177px"><p><strong>Bekannte aktuelle Nutzung nach Augenschein</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:124px"><p><strong>derzeit Anzahl Wohnungen</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:197px"><p><strong>Bekannte Planung</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Kurfürstenstraße 75</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Wohnbebauung mit gewerblichen Anteilen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>25 WE, zu großen Teilen bewohnt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Abriss und Neubau Gewerbe- und Wohnhaus</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Landgrafenstrafe 1-2:</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Keine Bebauung</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>&nbsp;</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Nicht bekannt</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Landgrafenstrafe 3-4:</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Büroprojekt „Equalizer“ (in Bau) <a href="https://equalizer.berlin/" target="_blank" title="https://equalizer.berlin/" rel="noreferrer">https://equalizer.berlin/</a></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>&nbsp;</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Errichtung eines Bürogebäudes mit Tiefgarage mit 70 PKW-Stellplätzen</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Landgrafenstrafe 5-6</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Wohnbebauung mit gewerblichen Anteilen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>ca. 27 WE nach Klingelschildern, scheinbar zu großen Teilen bewohnt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Aufstockung Wohnbebauung für Projekt „Equalizer“</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Wichmannstraße 23</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Wohnbebauung mit gewerblichen Anteilen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>ca. 30 WE nach Klingelschildern, scheinbar zu großen Teilen bewohnt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Abriss Wohn- und Hotelgebäude und Neubau Bürogebäude sowie Wohnaufstockung</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:144px"><p>Wichmannstraße 24</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:177px"><p>Wohnbebauung mit gewerblichen Anteilen</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:124px"><p>ca. 42 WE nach Klingelschildern, scheinbar zu großen Teilen bewohnt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:197px"><p>Nicht bekannt</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p>&nbsp;</p>
<p>Der 1969er Bebauungsplan II-83 legt das Gebiet als „Kerngebiet“ fest. Bezüglich der Zulässigkeit von „Wohnen“ heißt es dazu in § 7 Baunutzungsverordnung (BauNVO):</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>„(1) Kerngebiete dienen vorwiegend der Unterbringung von Handelsbetrieben sowie der zentralen Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und der Kultur. </em></p>
<p><em>(2) Zulässig sind …</em></p>
<p><em>6. Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter, </em></p>
<p><em>7. sonstige Wohnungen nach Maßgabe von Festsetzungen des Bebauungsplans.</em></p>
<p><em>(3) Ausnahmsweise können zugelassen werden ….</em></p>
<p><em>2. Wohnungen, die nicht unter Absatz 2 Nummer 6 und 7 fallen.</em></p>
<p><em>(4) Für Teile eines Kerngebiets kann, wenn besondere städtebauliche Gründe dies rechtfertigen (§ 9 Absatz 3 des Baugesetzbuchs), festgesetzt werden, dass </em></p>
<p><em>1. oberhalb eines im Bebauungsplan bestimmten Geschosses nur Wohnungen zulässig sind oder</em></p>
<p><em>2. in Gebäuden ein im Bebauungsplan bestimmter Anteil der zulässigen Geschossfläche oder eine bestimmte Größe der Geschossfläche für Wohnungen zu verwenden ist.</em></p>
<p><em>Dies gilt auch, wenn durch solche Festsetzungen dieser Teil des Kerngebiets nicht vorwiegend der Unterbringung von Handelsbetrieben sowie der zentralen Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und der Kultur dient.“</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da im 1969er Bebauungsplan keine Regelungen bezüglich der §§7, Abs. 2, Ziffer 7 und Abs. 4 getroffen wurden, sind Wohnnutzungen somit nur „ausnahmsweise zulässig“, wenn dies von Eigentümern/Investoren beantragt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bisher bekannte Antragslage:</p>
<p>&nbsp;</p><table cellspacing="0" style="border-collapse:collapse; width:100%" class="table"> 	<tbody> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:129px"><p><strong>Grundstück</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:230px"><p><strong>Antrag</strong></p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:1px solid black; vertical-align:top; width:284px"><p><strong>Maßnahme</strong></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:129px"><p>Kurfürstenstraße 75</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:230px"><p>Antrag Bauvorbescheid: 05.07.2023</p> 			<p>Genehmigung Bauvorbescheid: 30.08.2023</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:284px"><p>Errichtung - Abriss Geschäftsgebäude mit Wohnanteil und Neubau eines Bürogebäudes mit Wohnnutzung</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:129px"><p>Landgrafenstrafe 1-2:</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:230px"><p>Nicht bekannt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:284px"><p>&nbsp;</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:129px"><p>Landgrafenstrafe 3-4:</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:230px"><p>Bauantrag: 22.12.2022</p> 			<p>Baugenehmigung: 07.08.2023</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:284px"><p>Errichtung eines Bürogebäudes mit Tiefgarage mit 70 PKW-Stellplätzen</p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:129px"><p>Landgrafenstrafe 5-6</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:230px"><p>&nbsp;</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:284px"><p><em>Anm.: Gehört vermutlich zur Maßnahme Wichmannstraße 23, identischer Eigentümer</em></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:129px"><p>Wichmannstraße 23</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; vertical-align:top; width:230px"><p>Antrag Bauvorbescheid: 23.03.2022</p> 			<p>Genehmigung Bauvorbescheid: 13.06.2022</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; vertical-align:top; width:284px"><p>Abriss Wohn- und Hotelgebäudes und Neubau Bürogebäude sowie Wohnaufstockung</p> 			<p><em>Anm.: Eigentümer wie Landgrafenstraße 3-6</em></p></td> 		</tr> 		<tr> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; height:17px; vertical-align:top; width:129px"><p>Wichmannstraße 24</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:none; border-top:none; height:17px; vertical-align:top; width:230px"><p>Nicht bekannt</p></td> 			<td style="border-bottom:1px solid black; border-left:1px solid black; border-right:1px solid black; border-top:none; height:17px; vertical-align:top; width:284px"><p>&nbsp;</p></td> 		</tr> 	</tbody> </table><p>&nbsp;</p>
<p>Wie der Antragslage und den Anschreiben an die Mieter*innen zu entnehmen ist, ist der Abriss von bewohnten Wohngebäuden – entweder vollständig oder teilweise – bereits von Eigentümer*innen beabsichtigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Problem 1:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da das Wohnen in einem Kerngebiet nur ausnahmsweise zulässig ist, müssen Eigentümer*innen keine Wohnanteile in den Neubebauungen berücksichtigen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Problem 2:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vor dem Hintergrund der rechtlichen Auffassung des Bezirksamtes Mitte, dass im ‚Beschränkten Arbeitsgebiet‘ (vergl. Thematik Tegeler/Fennstraße) das Zweckentfremdungsrecht nicht anwendbar ist, da das Wohnen dort eigentlich baurechtlich nicht zulässig ist, muss aktuell davon ausgegangen werden, dass diese Rechtsauffassung auch auf Wohngebäude im ‚Kerngebiet‘ übertragbar ist (vergl. identische bzw. ähnlich lautende Regelungen BauNVO). Eigentümer*innen müssen &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; somit beim Abriss von Wohnungen keine Ersatzwohnungen nach Zweckenfremdungsverbot-Gesetz errichten. Dem Bezirk ginge damit eine Vielzahl von Wohnraum verloren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zur Kurfürstenstraße 75:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das sechsgeschossige Gebäude wurde 1972 erbaut. Im Erdgeschoss befindet sich ein Supermarkt, das 1.OG beherbergt Büroräume. Ein Großteil der Mieter*innen wohnt seit vielen Jahren, einige seit Jahrzehnten dort. Die Eigentümer*in beabsichtigt das in großen Teilen bewohnte Gebäude mit 25 bezahlbaren Wohnungen abzureißen. Es ist zu vermuten, dass es interne Absprachen mit dem Investor der angrenzenden Grundstücke Landgrafenstrafe 3-6/Wichmannstraße 23 gibt, dass dieser das Grundstück übernehmen würde, wenn die Entmietung der Wohnungen sichergestellt ist.</p>
<p>Die Mieter*innen haben von ihrem Vermieter im April 2024 den ‚freundlichen Hinweis‘ bekommen, sich wegen des bevorstehenden Abrisses neue Wohnungen zu suchen. In dem Schreiben heißt es u.a. (Hinweis: Hervorhebungen vom Antragsverfasser): <em>„Bereits seit einigen Jahren sind die Nachbargrundstücke der Kurfürstenstraße 75 Gegenstand umfangreicher baulicher Entwicklungsmaßnahmen. Von diesen Veränderungen und auch Einschränkungen sind Sie als Mieter, aber wir auch als Vermieter betroffen. Als Eigentümer der Kurfürstenstraße 75 mussten wir nunmehr erkennen, dass der rasche und umfangreiche Fortgang der Baumaßnahmen in unserer Nachbarschaft dazu führt, dass sich unser Gebäude langfristig nicht mehr in die Umgebung eingliedert und auch Nachteile für die Mieter zu befürchten sind.</em></p>
<p><em>Der Verlust der Wohnraumqualität geht mit einer <strong>deutlichen Entwertung unseres Grundstücks</strong> einher, <strong>wenn wir an dem Bestand des Gebäudes festhalten</strong> und uns nicht der baulichen Entwicklung anschließen. Wir haben uns daher entschlossen, es unseren Nachbarn gleich zu tun und unser Grundstück ebenfalls baulich zu entwickeln zu lassen. </em></p>
<p><em>Durch die Neubebauung sollen bezahlbare Wohnungen in der Mitte der Stadt entstehen, die jedoch den heutigen Wohnwertverhältnissen entsprechen. Wir werden selbst diese Baumaßnahmen nicht veranlassen, sondern haben uns mit einem Investor, DIE Deutsche Immobilien und Entwicklungs AG, zusammengeschlossen, der bereits das benachbarte Grundstück der Landgrafenstraße entwickelt. <strong>Da eine Sanierung im Bestand jedoch diesem Ziel insbesondere der Nachhaltigkeit der Wohnungen nicht gerecht werden kann, wird das Gebäude abgerissen und ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude errichtet.</strong>“ </em></p>
<p>Kurz darauf meldete sich dann eine „LxS Immobilien GmbH“, die als Dienstleister der Investoren anbot die Optionen für den Auszug zu besprechen. Im Ergebnis haben sich einige Mieter*innen aus Angst vor dem drohenden Wohnungsverlust bereits ‚rauskaufen‘ lassen. Weder gab es Angebote für Ersatzwohnungen noch ist davon auszugehen, dass es in Zukunft Angebote für bezahlbaren Wohnraum im Umfeld geben wird.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Bezirke</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Wohnen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103448</guid>
                <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 16:34:03 +0100</pubDate>
                <title>Kurfürstenstraße 62: Vorvertrag für bezahlbare Mieten in öffentlicher Hand!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/kurfuerstenstrasse-62-vorvertrag-fuer-bezahlbare-mieten-in-oeffentlicher-hand/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: 

Das Bezirksamt wird ersucht, auf den Senat einzuwirken bzw. selbst tätig zu werden, um vor Aufstellung des neuen Bebauungsplanes für das Grundstück Kurfürstenstraße 62 einen Letter of Intent (LoI) oder eine ähnliche Vereinbarung mit dem Investor abzuschließen, um einen Teil des Grundstückes anzukaufen. Der Letter of Intent soll sicherstellen, dass ein Grundstücksteil von einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft zum aktuellen Verkehrswert (zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses) erworben wird. Auf diesem Teil des Grundstückes soll im Zuge der Bebauung der geplante Anteil für förderfähigen Wohnraum durch eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft entstehen.
Darüber hinaus wird das Bezirksamt ersucht, mit dem Senat abzustimmen, dass dieser bei Bedarf finanzielle Mittel zur Verfügung stellt, falls nur auf diese Art und Weise ein Grundstücksankauf für eine Wohnungsbaugesellschaft finanziell abbildbar und realisierbar ist.
Das Bezirksamt wird ersucht, Verhandlungen für ein entsprechendes Grundstücksgeschäft zwischen Eigentümer und einem landeseigenen Wohnungsbauunternehmen oder einer Genossenschaft frühzeitig, spätestens jedoch vor Abschluss des Durchführungsvertrages, zu vermitteln
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Mit der Aufstellung des neuen Bebauungsplanes ermöglicht der Bezirk dem Investor durch die enorme Bodenpreisaufwertung einen hohen Gewinn. Für den Ankauf der Wohnungen sollen die landeseigenen Wohnungsunternehmen nicht mit hohen Grundstückspreisen belastet werden. Wenn dem Investor durch das neue Baurecht hohe Gewinne ermöglicht werden, dürfen darunter die Mieter*innen unserer Stadt nicht leiden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Bezirke</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Wohnen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103114</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:41:22 +0100</pubDate>
                <title>Antrag zur Errichtung einer Gedenktafel für Mohammed „Momo“ A. im Monbijoupark.</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/antrag-zur-errichtung-einer-gedenktafel-fuer-mohammed-momo-a-im-monbijoupark/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, in Zusammenarbeit mit dem Verein Moabit Hilft im Monbijoupark eine Gedenktafel für den 13-jährigen Mohammed „Momo“ A. aufzustellen, der am 31. Oktober 2020 Opfer einer tödlichen Messerattacke wurde. Diese Gedenktafel soll sowohl an den tragischen Verlust eines Kindes erinnern, als auch ein deutliches Zeichen gegen rassistische Gewalt und Diskriminierung setzen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Am 31. Oktober 2020 wurde Mohammed A., ein syrischstämmiger Junge, im Monbijoupark brutal angegriffen und tödlich verletzt. Der Täter, ein 41-jähriger Mann, attackierte ihn nach einem Zwischenfall ohne jegliche Provokation von Mohammeds Seite. Nach dem ersten Verfahren wurde der Täter wegen Totschlags verurteilt, aber die Eltern legten Revision ein. In einem zweiten Verfahren wurde er schließlich wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, da der Bundesgerichtshof niedrige Beweggründe als Tatmotiv feststellte.</p>
<p>Während des Prozesses wurde deutlich, dass die Tat auch von rassistischen Motiven geprägt war. Der Täter beschimpfte Mohammed wiederholt als „arabischen Hurensohn“ und machte damit seine feindselige Haltung gegenüber Menschen arabischer Herkunft deutlich. Auch wenn diese Äußerungen erst nach der Tat fielen, unterstreichen sie die rassistische Gesinnung, die zur Eskalation der Gewalt geführt hat.</p>
<p>Die Familie von Mohammed ist durch diesen Verlust tief traumatisiert. In ihrer Ansprache vor Gericht machten die Eltern klar, dass der Mord nicht nur ihr Leben, sondern das gesamte Leben ihrer Familie unwiederbringlich verändert hat. Dieser unvorstellbare Verlust hat in ihrem Alltag tiefe Spuren hinterlassen und zeigt, wie verheerend die Folgen von rassistischer Gewalt für die Betroffenen sein können.</p>
<p>Seit ihrer Ankunft in Berlin war den Verein Moabit Hilft ein wichtiger Bezugspunkt für die Familie von Mohammed. Von Beginn an standen den Verein der Familie nicht nur im Asylverfahren beratend zur Seite, sondern unterstützten sie auch in vielen anderen Bereichen des täglichen Lebens. Dazu gehörten unter anderem die Organisation von Sprachkursen, die Wohnungssuche und die Integration der Kinder in das Schulsystem. Besonders Mohammed war uns sehr verbunden, da er über unsere Initiative auch ein Praktikum in dem Verein absolvierte. Über die Jahre hinweg entwickelte sich ein enges Vertrauensverhältnis zwischen den Verein und der Familie, die uns als wichtige Stütze in ihrer neuen Umgebung sah. Daher sollte der Verein Moabit Hilft an der Umsetzung beteiligt werden.</p>
<p>Mit der Errichtung dieser Gedenktafel möchten wir an Mohammed A. erinnern und die Notwendigkeit betonen, sich aktiv gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit einzusetzen. Sie soll als Mahnmal gegen rassistische Gewalt im Monbijoupark stehen und die Menschen dazu auffordern, der Opfer solcher Taten zu gedenken und gleichzeitig Verantwortung für den Kampf gegen Hass und Diskriminierung zu übernehmen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Kultur</category><category>Rechtsextremismus</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103113</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:40:24 +0100</pubDate>
                <title>Städtepartnerschaft in Rojava</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/staedtepartnerschaft-in-rojava/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird gebeten, die erforderlichen Schritte zu unternehmen, um eine Städtepartnerschaft mit einer Gemeinde im nordsyrischen Rojava einzugehen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Die Region in Nord- und Ostsyrien, die demokratische und multiethnische Selbstverwaltung Rojava, ist ein weltweit einmaliges Projekt für Frauenrechte, Gleichberechtigung und eine progressive Kultur des Miteinanders, kämpft und kämpfte gegen den IS und ist immer wieder Angriffen durch das türkische Militär ausgesetzt.&nbsp;Hier kann eine Städtepartnerschaft eine große Hilfe leisten, sowohl materiell als auch immateriell.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>International</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103112</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:39:26 +0100</pubDate>
                <title>Mitte für das Landesimpfregister </title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/mitte-fuer-das-landesimpfregister/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, sich beim Senat für die Einführung eines Landesimpfregisters einzusetzen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Das Landesimpfregister würde mehr&nbsp;Übersicht bzgl. des Impfstatus bieten und das Gesundheitsamt entlasten. Überdies ist es hilfreich für alle&nbsp;Mitarbeitenden im Gesundheitswesen, um schnell zu handeln, falls ein Notfall eintritt.&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Gesundheit</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103111</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:38:15 +0100</pubDate>
                <title>Ermöglichung des Zuschusses für die drei Vereine Bürgerverein Luisenstadt, Bürgerverein Hansaviertel und Betroffenenrat Lehrter Straße auch im Jahr 2025</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/ermoeglichung-des-zuschusses-fuer-die-drei-vereine-buergerverein-luisenstadt-buergerverein-hansaviertel-und-betroffenenrat-lehrter-strasse-auch-im-jahr-2025/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt (Geschäftsbereich Stadtentwicklung und FM) wird ersucht, den seit vielen Jahren gewährten Zuschuss für die drei Vereine Bürgerverein Luisenstadt, Bürgerverein Hansaviertel und Betroffenenrat Lehrter Straße auch im Jahr 2025 zu ermöglichen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Die drei genannten Vereine leisten in ihren Quartieren eine unverzichtbare Arbeit, um die Belange der&nbsp;Zivilgesellschaft&nbsp;gegenüber&nbsp;den Ämtern des Bezirksamtes zu vertreten. Eine Streichung der Mittel&nbsp;hätte ein starkes Minus&nbsp;für&nbsp;die Partizipation an&nbsp;stadtentwicklungspolitischen Prozessen zur Folge.&nbsp;Daher soll trotz objektiv bestehender Einsparzwänge die vorgenannte Förderung dringend fortgesetzt&nbsp;werden.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Demokratie und Bürgerbeteiligung</category><category>Haushalt und Finanzen</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103110</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:36:43 +0100</pubDate>
                <title>Tür am neuen barrierefreien Spielplatz Mollstraße austauschen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/tuer-am-neuen-barrierefreien-spielplatz-mollstrasse-austauschen/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, auf dem Spielplatz in der Mollstraße angrenzend an den Paradiesgarten der Charlotte Pfeffer Schule die mittige Tür Richtung Mollstraße auszutauschen bzw. ganz zu schließen.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Die Tür zur Mollstraße kann von Kindern sehr leicht geöffnet werden, da es nur eine Schwingtür ist. Direkt dahinter befindet sich die viel befahrene Mollstraße, außerdem ist die Tür des Spielplatzes für Autofahrende durch eine Litfaßsäule zusätzlich schlecht einsehbar. Gerade kleine Kinder neigen dazu, wegzulaufen und es ist für Aufsichtspersonen schwer, alle Ausgänge dauerhaft im Blick zu haben. Der Spielplatz hat noch zwei weitere Zugänge, sodass ein Zugang an dieser Stelle nicht unbedingt nötig ist.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Behindertenpolitik</category><category>Kinder, Jugend und Familie</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103109</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:33:28 +0100</pubDate>
                <title>Auf aktuelle Entwicklungen reagieren - Wedding und Gesundbrunnen in der Drogenhilfe zusammen denken!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/auf-aktuelle-entwicklungen-reagieren-wedding-und-gesundbrunnen-in-der-drogenhilfe-zusammen-denken/</link>
                
                <description>Das Bezirksamt wird ersucht, auf die aktuellen Entwicklungen in Bezug auf den Drogenkonsum und die neue räumliche Verlagerung des Drogenkonsums und des Aufenthalts von suchtkranken Menschen auf den Nauener Platz, die Osloer Straße und den Leopoldplatz zu reagieren. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu diesem Zweck wird das Bezirksamt ersucht, sich bei den zuständigen Stellen des Senats dafür einzusetzen, dass das derzeit am Leopoldplatz eingesetzte Drogenkonsummobil auch am Nauener Platz und in der Osloer Straße eingesetzt werden kann. Als Übergangslösung wird das Bezirksamt ersucht, Fixpunkt zu beauftragen, neben dem Leopoldplatz auch an der Osloer Straße und am Nauener Platz verstärkt aufsuchende Sozialarbeit mit dem Lastenrad zu leisten und damit räumlich zu entzerren (Kita, Haus der Familie, Haus der Jugend).</p>
<p>Das Bezirksamt wird darüber hinaus ersucht, sich für die Aufstellung von temporären Toiletten und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der hygienischen Situation am Nauener Platz und in der Osloer Straße einzusetzen sowie zu prüfen, ob die Kiezhausmeister*innen am Leopoldplatz auch die Gebiete an der Osloer Straße und Nauener Platz abdecken kann. Darüber hinaus sind Überlegungen anzustellen, wie Bürger*innenbeteiligungsformate wie der Runde Tisch Leopoldplatz auch in Richtung Nauener Platz und Osloer Straße ausgeweitet werden können - z.B. eine breitere Bewerbung des Runden Tisches, ein engerer Sitzungsrhythmus, ggf. die Prüfung von rotierenden Sitzungsorten mit längeren Öffnungszeiten, eine Umbenennung des “Runden Tisches Leopoldplatz” oder zusätzliche Beteiligungsformate, um der neuen Situation gerecht zu werden.</p>
<p>Durch die veränderte Aufenthaltssituation der suchtkranken Menschen müssen die Orte nun stärker zusammengedacht und der Leopoldplatz bis zur Osloer Straße als Gesamtkomplex betrachtet werden.</p>
<p>Begründung:</p>
<p>Durch polizeiliche Kontrollen und dadurch erschwerte Bedingungen für die Drogenhilfe am Leopoldplatz, den Konsumierenden tatsächlich zu helfen, hat eine räumliche&nbsp;Verlagerung des Drogenkonsums in die Seitenstraßen und an benachbarte Orte - die Osloer Straße und den Nauener Platz -&nbsp; stattgefunden. Es ist von großer Bedeutung jetzt nicht die gleichen Fehler wie am Leopoldplatz zu wiederholen. Hilfe statt Verdrängung!</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Gesundheit</category><category>Ordnung</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103108</guid>
                <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 16:31:47 +0100</pubDate>
                <title>Fahrradstraßen der Wallstraße sinnvoll miteinander verknüpfen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/fahrradstrassen-der-wallstrasse-sinnvoll-miteinander-verknuepfen/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, bei der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt prüfen zu lassen, ob die Wallstraße in westlicher Richtung zwischen Neue Roßstraße und Inselstraße für den motorisierten Individualverkehr auf Höhe des östlichen U-Bahneingangs (U2 Märkisches Museum) durch Poller zu sperren (siehe Abbildung).
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Im Jahr 2023 wurden die verschiedenen Wallstraßen zu Fahrradstraßen umgewidmet. Dieser Teil der Wallstraße wurde jedoch von der Maßnahme ausgespart, aufgrund der dort in östlicher Richtung fahrenden Busse der BVG. Der ÖPNV benutzt die Wallstraße aber nur in östlicher Richtung, weshalb die Verkehrssicherheit hier für die&nbsp;Radfahrenden zumindest in westlicher Richtung gesteigert werden kann und damit nahezu ein Fahrradstraßenstandard in dieser Richtung erreicht werden kann. Die Maßnahme verbessert außerdem die Verkehrssicherheit für die Schüler*innen der angrenzenden Schule.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mitte</category><category>Verkehr</category>
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102632</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:36:05 +0200</pubDate>
                <title>Sperrmüll in den Weddinger Kiezen zügiger beseitigen</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/sperrmuell-in-den-weddinger-kiezen-zuegiger-beseitigen/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: 
Das Bezirksamt wird ersucht, auf die BSR einzuwirken, um Ansammlungen von Sperrmüll im Malplaquet-, Sprengel- und im Antonkiez (und anderen Kiezen insbesondere im Wedding) zügiger zu beseitigen. 
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Begründung:</p>
<p>Viele Anwohner*innen nehmen ihren Kiez als sehr dreckig und vermüllt wahr. Entsprechende Hinweise kamen auch schon von den QMs. Manchmal bleiben auch Meldungen über die Ordnungsamt-App zwecklos bzw. werden häufig sehr langsam bearbeitet. Dabei ist die Sauberkeit der Kieze einer der Gründe, warum sich Bürger*innen nachlässig behandelt fühlen und möglicherweise wenig Achtung vor Politik und Verwaltung haben. Hier muss nachgebessert werden, um die Zufriedenheit der Bürger*innen sicherzustellen und das Vertrauen in Politik und Verwaltung zu erhöhen.</p>
<p>Sanehy, Diederich, Kleedörfer und die anderen Mitglieder der Fraktion Die Linke</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102631</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:35:41 +0200</pubDate>
                <title>Sport und Bewegungsangebote in den Unterkünften für Geflüchtete Menschen  </title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/sport-und-bewegungsangebote-in-den-unterkuenften-fuer-gefluechtete-menschen/</link>
                
                <description>Die BVV möge beschließen:
Das Bezirksamt wird ersucht, zu prüfen, in welchen der bezirklichen Unterkünfte für Geflüchtete mobile Sport- und Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche &amp; Erwachsene eingesetzt werden können. Dafür sollen geeignete Vereine und Träger identifiziert werden, der diese Sport- und Bewegungsangebote regelmäßig für Kinder und Jugendliche anbieten können.
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Des Weiteren sollte das Bezirksamt in Unterkünften über Sport und Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Bezirk informieren. Und gegebenenfalls bei der Vermittlung an Vereine unterstützen.</p>
<p>Begründung:</p>
<p>Sport und Bewegung können wichtige Bestandteile von Integration sein. Sportangebote verbinden und bieten die Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen und leisten Hilfe bei psychischen Belastungen. Geflüchtete Menschen sollten die Möglichkeit bekommen, sich sowohl in ihren Unterkünften als auch in den Vereinen im Bezirk sportlich zu betätigen.</p>
<p>Sanehy, Diederich und die anderen Mitglieder der Fraktion Die Linke</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-102630</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 17:34:55 +0200</pubDate>
                <title>Rechtsgutachten mit aufschiebender Wirkung und bezirkliche Regeln weiterentwickeln</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/drucksachen/detail/news/rechtsgutachten-mit-aufschiebender-wirkung-und-bezirkliche-regeln-weiterentwickeln/</link>
                
                <description>Die BVV möge beschließen:

ein externes, unabhängiges Rechtsgutachten in Auftrag zu geben, das bezüglich des Umgangs mit der Friedensstatue &quot;Ari&quot; rechtlich beurteilen soll, wie ein rechtmäßiger Zustand hergestellt werden kann, insbesondere:
</description>
                <content:encoded><![CDATA[<ul class="list-normal"> 	<li>Übergang der Statue in ein unbefristetes Denkmal</li> 	<li>Erhalt der Statue durch Schenkung des Koreaverbandes an das Bezirksamt</li> 	<li>Erhalt der Statue durch Aushandlung eines Vertrages zwischen dem Bezirksamt und dem Koreaverband (wie es bei der "Wandering Church" der Fall war)</li> 	<li>Erhalt der Statue durch Einbeziehung des besonderen öffentlichen Interesses und der BVV Beschlusslage in die Rechtspraxis</li> 	<li>Erhalt der Statue durch veränderte Auslegung der Richtlinien des Landes, sowie es in anderen Bezirken ebenfalls gehandhabt wird</li> 	<li>Erhalt der Statue durch eine Ausnahmeregelung, sowie es in verschiedenen anderen Beispielen im Bezirk bereits passiert ist</li> </ul><p>Dieses Rechtsgutachten soll eine aufschiebende Wirkung haben und der BVV sowie dem Koreaverband zugesichert werden, dass so lange keine rechtliche Klärung vorliegt, die Abrissaufforderung ausgesetzt ist.</p>
<p>Auch wird das Bezirksamt ersucht, die bezirkliche Auslegung der landesgesetzlichen Grundlagen für das Erteilen der Sondererlaubnis zur Nutzung öffentlichen Straßenlands (BerlStrG) generell dahingehend weiterzuentwickeln, dass – unter bestimmten Voraussetzungen in Einzelfällen – die Sondernutzungserlaubnis für einen längeren Zeitraum oder unbefristet erteilt werden kann, wie es in der Vergangenheit in Mitte und in anderen Bezirken bereits stattgefunden hat. Die Voraussetzungen für solche Einzelfälle sollten (z.B. durch Unterschriften-Quoren) nachgewiesenes öffentliches Interesse, und in jedem Einzelfall ein BVV-Antragsbeschluss sein.</p>
<p>Zeitraum oder unbefristet erteilt werden kann, wie es in der Vergangenheit in Mitte und in anderen Bezirken bereits &nbsp;stattgefunden hat.&nbsp;Die Voraussetzungen für solche Einzelfälle sollten (z.B. durch Unterschriften-Quoren) nachgewiesenes öffentliches Interesse, und in jedem Einzelfall ein BVV-Antragsbeschluss sein.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


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