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Bildung und Gemeinschaft sind die Gewinner des Integrationspreises 2018

Anerkennung für hohes Engagement

In der Dezembersitzung der Bezirksverordnetenversammlung Mitte wurde, wie jedes Jahr, der Integrationspreis verlieren, der mit 2000€ datiert ist.
Die beiden Gewinner-Organisationen könnten dieses Mal unterschiedlicher nicht sein:

Zum einen ist da Frauenzukunft e.V..

Bei diesem Träger geht es um etwas sehr Substanzielles: Es geht um Bildung.
Frauenzukunft e.V. ist Anlaufpunkt für Frauen mit Migrations- und/ oder Fluchterfahrung.
Hier werden sie auf das Nachholen von Schulabschlüssen vorbereitet, erhalten ein vielfältiges Angebot an Beratung und werden in Alphabetisierungskurse vermittelt.
Die Arbeit von Frauenzukunft e.V. ist sehr wichtig und leistet eine Arbeit, die der Bezirk und die Politik nicht leisten: Peer-to-Peer-Arbeit, also die Arbeit von Menschen miteinander, die Ähnliches erlebt haben und u.a. mit ihrer Erfahrung helfen können.

Zum anderen erhält auch der Verein Omas Garten e.V. den Integrationspreis 2018.
Omas Garten e.V. richtet sich an Kinder und ihre Familien aus dem Brunnenviertel in Gesundbrunnen. Viele Familien mit Migrationserfahrung und Familien mit einem geringen Einkommen leben hier. Das Konzept baut mit der eigenen Kita auf Gemeinschaft und Fürsorge auf.
Die Kinder erhalten hier nicht nur eine frühe Erziehung in Sachen gesunder Ernährung durch den eigenen Gemüsegarten und das täglich frisch gekochte Essen, sondern auch die Eltern werden aktiv, zum Beispiel durch das Lerncafé, mit einbezogen. Gemeinsam wachsen und lernen, das steht hier im Mittelpunkt.

Beide Initiativen verdienen den Integrationspreis mit ihrer tollen und wichtigen Arbeit.
Wir als Linksfraktion können sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Auswahlprozesses sein, an dem wir aktiv beteiligt waren. Frauenzukunft e.V. und Omas Garten e.V. stehen stellvertretend für tolle Initiativen im Bezirk, die es sich lohnt, zu unterstützen.

Fabian Koleckar