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            <title>Die Linke Fraktion in der BVV Mitte von Berlin: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Fraktion in der BVV Mitte von Berlin</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 21 Sep 2026 20:19:24 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2026 20:19:24 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-111727</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 14:41:43 +0200</pubDate>
                <title>Handlungskonzept für Eichenprozessionsspinner!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/handlungskonzept-fuer-eichenprozessionsspinner/</link>
                
                <description>Vor einem Jahr wurde in der BVV unser Antrag beschlossen, Warnschilder an vom Eichenprozessionsspinner betroffenen Orten anzubringen. Die aktuelle Situation zeigt aber, dass Warnschilder allein nicht mehr ausreichen. In Berlin kommt es immer wieder zu Sperrungen von Parks, Spielplätzen und anderen öffentlichen Grünflächen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zuletzt mussten auch in Mitte Sportanlagen gesperrt werden.&nbsp;</p>
<p>Die Belastung durch den EPS nimmt gleichzeitig zu und kann sich durch wärmere und trockenere Witterungsbedingungen infolge des Klimawandels weiter verstärken. Deshalb braucht es ein frühzeitiges und langfristiges Vorgehen, statt jedes Jahr nur auf akute Befälle zu reagieren.</p>
<p>In unserem neuen Antrag fordern wir:<br>→ ein bezirkliches Handlungskonzept für den langfristigen Umgang mit dem EPS<br>→ klare Zuständigkeiten und frühzeitige Kontrollen<br>→ ein berlinweit abgestimmtes Vorgehen</p>
<p>Ziel muss sein, öffentliche Grünflächen so weit wie möglich offen und sicher zu halten und den Umgang mit dem EPS als Teil der Klimaanpassung mitzudenken.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111174</guid>
                <pubDate>Wed, 06 May 2026 15:49:00 +0200</pubDate>
                <title>Erfolg für die Mieter*innen: Alle Räumungsklagen im Mettmannkiez abgesagt</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/erfolg-fuer-die-mieterinnen-alle-raeumungsklagen-im-mettmannkiez-abgesagt/</link>
                
                <description>Der Konzern BAYER AG, der Eigentümer von 140 Wohnungen in der Tegeler und Fennstraße im Wedding ist, hat mehreren Mieter*innen zum Jahresende 2025 die Mietverträge gekündigt. Einige Mietparteien haben diese Kündigungen nicht hingenommen. Der Konzern verklagte die Mieter*innen auf Räumung. Die Gerichtstermine hierzu sollten von Februar bis Mai diesen Jahres stattfinden. Alle bisherigen Termine wurden bereits – jeweils zwei Tage vor dem Termin – abgesagt. Heute hat der Mieter des letzten Gerichtstermins die Absage des Termins erhalten. Der Konzern BAYER AG hat alle Klagen zurückgenommen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Martha Kleedörfer, unsere wohnungspolitische Sprecherin erklärt hierzu:</strong></p>
<p>„Es ist ein voller Erfolg für die Mieter*innen der Tegeler Straße, dass alle Räumungsklagen zurückgezogen wurden. Ein Grund zu feiern! Leider hat BAYER jedoch in den Monaten und Jahren zuvor viele Menschen aus ihren bezahlbaren Wohnungen vertrieben. Das Bezirksamt hätte das verhindern können – wir haben dazu ein Gutachten der Anwaltskanzlei GGSC vorgelegt, das zeigt, wie die Mieter*innen geschützt werden könnten. Es wird Zeit, dass Bezirk und Senat eine Kehrtwende machen und die 140 bezahlbaren Wohnungen im Mettmannkiez vor Abriss schützt!“</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-111173</guid>
                <pubDate>Tue, 05 May 2026 14:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung zur Novalisstraße 13: Kiezversorgung durch massive Mieterhöhung bedroht</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/pressemitteilung-zur-novalisstrasse-13-kiezversorgung-durch-massive-mieterhoehung-bedroht/</link>
                
                <description>Nach der Übernahme der Immobilie in der Novalisstraße Ende 2025 durch einen Investor stehen zwei Kiezinstitutionen und wichtige Versorgungsangebote für die Nachbarschaft akut vor dem Aus.
Der Kiezkiosk von Jana Bieslet und die ergotherapeutische Praxis von Nadja Schünemann sind seit etwa 30 Jahren fester Bestandteil eines Kiezes, der ohnehin stark von Gentrifizierung betroffen ist.
Nun fordert der neue Eigentümer ab dem kommenden Jahr eine drei- bis vierfache Erhöhung der Mieten für die beiden Gewerbeeinheiten. Ernsthafte Gesprächsangebote lehnt er ab. Stattdessen hat er beide Mietverhältnisse zum Jahresende gekündigt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Die Kündigungen des Kiezladens von Jana Bieslet und der Praxis von Nadja Schünemann bedeuten nicht nur den Verlust zweier wichtiger Orte gelebter Nachbarschaft, sondern haben unmittelbare Folgen für die Daseinsvorsorge vor Ort. Die ergotherapeutische Praxis versorgt zahlreiche Patient*innen. Durch die enge Kooperation mit Kindertagesstätten und Schulen ist das Angebot insbesondere für Kinder von großer Bedeutung.</p>
<p class="text-justify">„Es kann nicht sein, dass hier so skrupellos private Profite über die öffentliche Daseinsvorsorge gestellt werden. Der Senat schaut tatenlos zu“, erklärt <strong>Stella Merendino, MdB aus Berlin-Mitte</strong>. „Der Investor schlägt vor, Frau Schünemann solle künftig verstärkt Privatpatient*innen behandeln, um die hohe Miete zu finanzieren. Das ist ein Schlag ins Gesicht aller, die auf das öffentliche Gesundheitssystem angewiesen sind. Das betrifft uns alle. Der Senat muss sich für den Erhalt der beiden Einrichtungen einsetzen – oder zumindest über die WBM einen alternativen Standort in der Umgebung ermöglichen.“</p>
<p class="text-justify">„Berlin hat eine Verantwortung für unsere Kieze – insbesondere für Mieter*innen und kleine Gewerbetreibende, die weder über große finanzielle Mittel noch über eine starke Lobby verfügen. Die Bundesregierung muss endlich konsequenten Mieterschutz auch für Gewerbetreibende ermöglichen. Gleichzeitig appellieren wir an Senat und WBM, Nadjas Praxis und Janas Laden zu retten“, erklärt <strong>Martha Kleedörfer, Mitglied der BVV Berlin-Mitte</strong>.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-110735</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 14:03:27 +0200</pubDate>
                <title>Das Bezirksamt muss handeln - Fischerpinte retten!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/das-bezirksamt-muss-handeln-fischerpinte-retten/</link>
                
                <description>Nach dem Tod des Betreibers will das Bezirksamt nun den Rückbau der Fischerpinte bzw. des Bootsverleihs am Plötzensee vorantreiben. Und das, obwohl die politische Lage eigentlich eindeutig ist:
Die Bezirksverordnetenversammlung hat sich mehrfach klar für den Erhalt ausgesprochen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits 2022 wurde beschlossen, dass die Fischerpinte unbedingt erhalten bleiben soll.</p>
<p>Die BVV hat beschlossen, dass das Bezirksamt die notwendigen Voraussetzungen für den Erhalt des Bootsverleihs und der Gastronomie umgehend schaffen soll.</p>
<p>Passiert ist nichts.</p>
<p>Statt die politischen Beschlüsse umzusetzen und sich aktiv für den Erhalt einzusetzen, scheint das Bezirksamt sich nicht für den Beschluss und die Zivilgesellschaft zu interessieren.</p>
<p>Jetzt soll plötzlich der Rückbau kommen und das gegen den erklärten Willen der gewählten Vertretung und gegen die Interessen vieler Menschen vor Ort.</p>
<p>Wir fordern:</p><ul class="list-normal"><li>﻿﻿Umsetzung der BVV-Beschlüsse statt Ignorieren</li><li>﻿﻿Transparenz darüber, was in den letzten Jahren passiert ist</li><li>﻿﻿Ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Fischerpinte</li></ul>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-109796</guid>
                <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 13:04:18 +0100</pubDate>
                <title>Einblicke aus unserem Empfang vom 13.02.2026</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/einblicke-aus-unserem-empfang-vom-13022026/</link>
                
                <description>Was für ein schöner Abend! ✨
Vielen Dank an alle, die letzten Freitag bei unserem Empfang dabei waren. Danke für die guten Gespräche, die tolle Stimmung und das gemeinsame Lachen. Vom Grußwort über den starken Auftritt der Tanzgruppe bis hin zur Bar mit Leo🤩: Es war richtig schön, so viele bekannte und neue Gesichter zusammenzubringen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Solche Abende zeigen, wie wichtig Austausch, Gemeinschaft und solidarisches Miteinander sind. Wir freuen uns schon auf die nächsten Veranstaltungen mit euch! ❤️</p>
<p>Für weitere Einblicke schaut euch gern unseren neuen <a href="https://www.instagram.com/p/DU20HxrABKK/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" class="link-extern" rel="noreferrer">Instagram-Beitrag</a> an.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-109590</guid>
                <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 21:19:54 +0100</pubDate>
                <title>Antrag angenommen: Sportanlage Cornelius-Fredericks-Straße besser schützen!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/antrag-angenommen-sportanlage-cornelius-fredericks-strasse-besser-schuetzen/</link>
                
                <description>Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte hat in ihrer Sitzung am 22. Januar 2026 unseren Antrag der Fraktion zur Sicherung der Sportanlage in der Cornelius-Fredericks-Straße beschlossen. 
Der Antrag wurde ohne Änderungen angenommen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Damit wird das Bezirksamt ersucht, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Sportanlage künftig besser vor Einbrüchen zu schützen. Vorgesehen sind sowohl bauliche und technische Sicherungen vor Ort als auch, falls erforderlich, die Beauftragung eines Sicherheitsdienstes.</p>
<p>Sportanlagen sind wichtige Orte für Bewegung, Begegnung und soziale Teilhabe im Kiez. Mit dem Beschluss setzt die BVV ein klares Signal, diese Einrichtungen zu schützen und ihre Nutzung dauerhaft zu sichern. Das Bezirksamt hat nun bis zum 5. Mai 2026 Zeit, die Umsetzung der Maßnahmen voranzubringen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108644</guid>
                <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 13:21:05 +0100</pubDate>
                <title>Gebührenverordnung von LAF und ASOG: unser Antrag wurde Angenommen!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/gebuehrenverordnung-von-laf-und-asog-unser-antrag-wurde-angenommen/</link>
                
                <description>Unser Antrag „Anpassung der Gebührenverordnung für das
LAF- und ASOG-Unterkünfte&quot; wurde beschlossen!</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Worum geht's?</p>
<p>Die neue Gebührenverordnung des Senats hätte zu deutlich höheren Kosten für Übernachtungen in Unterkünften nach Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) und öffentlich-rechtlichen Unterbringungen nach dem Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetz (ASOG) geführt. Genau die Menschen, die ohnehin auf Unterstützung angewiesen sind: Geflüchtete, Wohnungslose oder Menschen in akuten Krisensituationen, wären dadurch zusätzlich belastet worden.</p>
<p>Mit unserem erfolgreichen Antrag haben wir erreicht, dass das Bezirksamt sich beim Senat dafür einsetzt, die Gebühren zu senken und sozialverträglich zu gestalten.</p>
<p>Denn:</p><ul class="list-normal"><li>Unterkünfte müssen niedrigschwellig zugänglich sein.</li><li>Niemand darf durch hohe Gebühren von Schutz und Unterkunft ausgeschlossen werden.</li><li>Ein solidarisches Berlin-Mitte braucht eine faire und menschenwürdige Unterkunftspolitik.</li></ul><p>Ein solidarisches Berlin braucht menschenwürdige Unterkünfte für alle, die sie brauchen.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-108633</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 12:55:13 +0100</pubDate>
                <title>Waffenproduktion im Wedding: Rheinmetall in unserem Kiez!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/waffenproduktion-im-wedding-rheinmetall-in-unserem-kiez/</link>
                
                <description>Rheinmetall will wieder Munition im Wedding produzieren - und das ist ein massiver Einschnitt für unseren Bezirk.
Am Standort Scheringstraße plant Rheinmetall die vollständige Umstellung eines ehemaligen Autozulieferwerks auf die Produktion militärischer Komponenten. Schon ab 2026 sollen über die Rheinmetall-Tochter Pierburg GmbH am Humboldthain Patronenhülsen gefertigt werden - zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg würde damit im Wedding wieder Munition produziert. In der zweiten Hälfte des Jahres 2026 soll die Umstellung abgeschlossen sein.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Rheinmetall begründet diesen Schritt mit der Sicherung der rund 350 Arbeitsplätze. Doch tatsächlich zeigt sich hier exemplarisch, wie die politische Erzählung der sogenannten „Zeitenwende" genutzt wird: Milliarden fließen in Aufrüstung und Militarisierung, während Schulen bröckeln, Krankenhäuser überlastet sind, Busse und Bahnen ausgedünnt werden und Investitionen in Klimaanpassung fehlen.</p>
<p>Munition im Wedding bedeutet:</p><ul class="list-normal"><li>﻿﻿die Normalisierung militärischer Produktion mitten in einem dicht bewohnten Innenstadtbezirk</li><li>﻿﻿politischen und sozialen Druck, diese Entwicklung hinzunehmen</li><li>﻿﻿die Ausweitung militärischer Abhängigkeiten</li><li>﻿﻿ein systematisches Wegschauen gegenüber notwendigen Investitionen in soziale und öffentliche Infrastruktur</li></ul><p>Dieses Vorgehen von Rheinmetall darf nicht Realität werden.</p>
<p>Wir brauchen keinen Einstieg in neue Rüstungsproduktion, sondern einen sozial-ökologischen Umbau des Werks, der Arbeitsplätze sichert, ohne unsere Bezirke in militärische Logik zu drücken.</p>
<p>Unsere Forderungen:</p><ul class="list-normal"><li>&nbsp;Umschulungen, Weiterbildung und Investitionen in zivileZukunftsbranchen</li><li>﻿﻿Produktion für Klima, Energie, Mobilität und gesellschaftliche Versorgung</li><li>﻿﻿langfristige Arbeitsplatzgarantien durch nachhaltige Wertschöpfung</li><li>demokratische Beteiligung der Beschäftigten und der Nachbarschaft</li><li>eine klare Absage an die Militarisierung ziviler Räume</li></ul>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-107995</guid>
                <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 13:26:04 +0200</pubDate>
                <title>Friedensstatue in Moabit – Linksfraktion Mitte verurteilt Abbau und kritisiert fatales politisches Signal</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/friedensstatue-in-moabit-linksfraktion-mitte-verurteilt-abbau-und-kritisiert-fatales-politisches-signal/</link>
                
                <description>Heute Morgen wurde die Friedensstatue in Berlin-Moabit kurz nach 7 Uhr in Begleitung von rund 30 Polizist*innen abtransportiert. Zahlreiche Anwohner*innen und Unterstützer*innen begleiteten den Abbau und äußerten ihre Trauer und Bestürzung. Schon jetzt ist spürbar, welch große Lücke der Verlust dieser bedeutenden Mahn- und Erinnerungsstätte hinterlässt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Skulptur “Ari” erinnert an die Opfer sexueller Gewalt durch das japanische Militär während des Zweiten Weltkrieges. Inzwischen ist sie aber so viel mehr geworden als das. Ari ist inzwischen ein universelles Zeichen gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Die Friedensstatue ist ein Lernort sowie ein Ort des Erinnerns und Protestierens geworden.</p>
<p>Dass der Regierende Bürgermeister Kai Wegner vor dem Druck der japanischen Regierung einknickt, anstatt sich hinter die zivilgesellschaftlichen Initiativen zu stellen, ist ein fatales Zeichen. Auch das grün geführte Bezirksamt Mitte und Bezirksbürgermeisterin Remlinger tragen Verantwortung dafür, dass die Friedensstatue weichen musste. Anstatt den politischen und rechtlichen Spielraum zu nutzen, um den Erinnerungsort zu erhalten, wurde der Druck von außen übernommen.&nbsp;</p>
<p>Nachdem das Bezirksamt Mitte die Entfernung angeordnet hatte, wies das Verwaltungsgericht Berlin zu Beginn dieser Woche den Antrag des Korea-Verbandes auf Aussetzung der Entfernungsanordnung zurück. Beim Oberverwaltungsgericht wurde zwar Widerspruch eingelegt, jedoch sieht das Bezirksamt darin keinen Grund für die Aussetzung des Abrisses.</p>
<p><strong>Jacky Sanehy, Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion Berlin Mitte erklärt:</strong></p>
<p><i>„In einer Zeit, in der öffentliche Debatten zunehmend von Krieg, Aufrüstung und Wehrpflicht geprägt sind und feministische Perspektiven immer stärker an den Rand gedrängt werden, ist die Entfernung der Friedensstatue ein fatales Zeichen. Während die Gewalt gegen Frauen und Mädchen in allen Bereichen zunimmt, kürzt der Senat ausgerechnet in den Bereichen Gewaltprävention, Hilfsstrukturen für Betroffene und Täterarbeit. Dass nun auch noch ein Lern- und Erinnerungsort gegen sexualisierte Gewalt aus dem öffentlichen Raum verschwindet, ist ein verheerendes politisches Signal.</i><br><i>„Das grün geführte Bezirksamt hätte sich hinter die Akteur*innen im Kiez und die aus der Community heraus entstandenen Initiativen stellen müssen, anstatt sie zu bekämpfen. Wir verurteilen dieses Vorgehen zutiefst.“</i></p>
<p>Die Linksfraktion kritisiert, dass politische und rechtliche Spielräume, etwa die Möglichkeit einer Dauerleihgabe, nicht ausreichend genutzt wurden.<br>Es mangelte offensichtlich am politischen Willen, ein wichtiges Zeichen für Frieden und gegen Gewalt zu setzen. Das Gegenteil ist der Fall: Denn auch nach dem Abbau der Statue werden die Initiatoren gegängelt und der Korea-Verband wird voraussichtlich mit den Kosten für die Lagerung der Statue alleingelassen.<br>Der ganze Vorgang ist ein fatales Signal für die engagierte Nachbarschaft in Berlin Mitte und ein herber Rückschlag für den Kampf gegen Gewalt an Frauen.</p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-107661</guid>
                <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 13:30:37 +0200</pubDate>
                <title>Pressemitteilung zum Beschluss des Bezirkshaushalt 2026/27</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/pressemitteilung-zum-beschluss-des-bezirkshaushalt-2026-27/</link>
                
                <description>Beschluss des Bezirkshaushalt 2026/27 – es braucht endlich eine Reform auf Landes- und Bundesebene
Der Haushalt für die kommenden zwei Jahre im Bezirk Mitte ist beschlossen und macht zugleich die grundlegenden Probleme der Haushaltsaufstellung deutlich. Wenig überraschend zeigt sich: Die finanziellen Mittel reichen nicht aus, um wichtige Angebote und Dienstleistungen für die Menschen im Bezirk zu sichern, etwa die Pflege der Grünflächen oder die Mieterberatung in Milieuschutzgebieten. Aus diesem Grund hat die Fraktion „Die Linke“ in der BVV Berlin Mitte den Haushaltsentwurf geschlossen abgelehnt.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gesetze schreiben vor, was finanziell nicht möglich ist</strong><br><br>Verschiedene Gesetze, wie z.B. das Berliner Jugendförder- und Beteiligungsgesetz und das Familienfördergesetz verpflichtet die Bezirke zu flächendeckenden sozialen Angeboten. Und das ist auch richtig so. Doch mit den derzeit vom Land zur Verfügung gestellten Mitteln ist das schlicht nicht vollständig umsetzbar. Die Politik schreibt Pflichten vor, verweigert aber die nötige Finanzierung. Das ist verantwortungslos.</p>
<p><strong>Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR) und Schuldenbremse</strong></p>
<p>Ein zentraler Teil des Problems ist die sogenannte Kosten-Leistungs-Rechnung (KLR), die in der Verwaltung seit Jahren angewendet wird. Sie zwingt Bezirke, soziale Arbeit in betriebswirtschaftliche Kennziffern zu pressen. Der Wert einer Schulstation oder eines Jugendzentrums wird dann daran bemessen, wie viele „Leistungseinheiten“, “Mengen” oder “Angebotsstunden”&nbsp; produziert werden und nicht daran, wie viel Vertrauen aufgebaut, wie viel Gewalt verhindert, wie viel Teilhabe ermöglicht wurde. Das führt dazu, dass gerade präventive, beziehungsorientierte und niedrigschwellige Angebote unter Druck geraten.<br>Wir brauchen eine Abkehr von dieser Marktlogik in der öffentlichen Daseinsvorsorge.<br>Hinzu kommt die strukturelle Unterfinanzierung der Bezirke durch das Land Berlin – verschärft durch die Schuldenbremse auf Bundesebene.<br>In einem der reichsten Länder der Welt fehlt das Geld für Sozialarbeit, Mieterberatung oder Spielplatzsanierung – das ist politisch nicht hinnehmbar.</p>
<p><strong>Wir fordern:</strong></p><ol><li><strong>Eine Reform der Haushaltsaufstellung in Berlin</strong><br>&nbsp;→ Weg von pauschalen Kürzungsvorgaben, hin zu einer&nbsp;<strong>bedarfsgerechten Planung</strong>, die sich an gesetzlichen Aufgaben orientiert.<br><br>&nbsp;</li><li><strong>Abschaffung der KLR</strong><br>&nbsp;→ Soziale Arbeit darf nicht wie ein Produkt kalkuliert werden. Es braucht eine&nbsp;<strong>qualitative und wirkungsorientierte Steuerung</strong>.<br><br>&nbsp;</li><li><strong>Dynamisch angepasste Globalsummen für die Bezirke</strong><br>&nbsp;→ An Inflation, Tarifentwicklung, Sozialstruktur und Einwohnerzahlen gekoppelt – mit einem&nbsp;<strong>ausreichenden Sozialindex für benachteiligte Bezirke</strong>.<br><br>&nbsp;</li><li><strong>Abschaffung der Schuldenbremse</strong><br>&nbsp;→ Kommunale Investitionen in soziale Infrastruktur müssen&nbsp;<strong>zukünftig rechtlich und finanziell abgesichert sein</strong>.<br><br>&nbsp;</li><li><strong>Ein Landes-Schutzschirm für gesetzlich verpflichtende Angebote</strong><br>&nbsp;→ Jugendförderung, Schulsozialarbeit, Familienzentren und Gesundheitsschutz müssen&nbsp;<strong>aus dem Kürzungszwang ausgenommen werden</strong>.<br><br>&nbsp;</li></ol><p><strong>Soziale Infrastruktur ist kein Luxus, sondern Grundversorgung</strong><br><br>Ganz konkret haben wir in diesem Haushalt folgende Änderungen vorgeschlagen: Die vollständige Ausfinanzierung der kostenlosen Mieterberatung in Milieuschutzgebieten, deren Kürzung viele Menschen im Bezirk hart treffen würde. Zudem haben wir zusätzliche Mittel für die Pflege von Grünflächen gefordert, damit unser Bezirk gewappnet für Sturmschäden ist und Spielplätze weiterhin ausreichend saniert werden können.<br>Auch die Finanzierung der Schulstationen war uns ein wichtiges Anliegen. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für Prävention und Teilhabe. Darüber hinaus wollten wir die Unterstützung der ehemals obdachlosen Menschen in der Habersaathstraße sowie zusätzliche Gelder für die Aufwandsentschädigung Ehrenamtlicher in der Seniorenarbeit sichern. All diese Bereiche sind nicht oder nicht ausreichend finanziert, weshalb der Haushalt von uns abgelehnt worden ist.&nbsp;</p>
<p>Alle Stadträt*innen und die Bürgermeisterin im Bezirk Mitte haben sich bemüht, die Situation so gut wie möglich zu bewältigen, aber am Ende des Tages ist das Haushalten auf Bezirksebene trotz aller Mühen in der derzeitigen Situation eine Verwaltung des Mangels.<br>Das ist gefährlich: Was heute als „Einsparung“ erscheint, wird morgen als soziale Krise zurückkommen.</p>
<p><strong>Jacqueline Sanehy und Leonard Diederich&nbsp;</strong><br><strong>Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die Linke in der BVV Berlin Mitte</strong></p>
<p><strong>Berlin, 25. September 2025</strong></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106857</guid>
                <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 13:43:03 +0200</pubDate>
                <title>Sommerpause! </title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/sommerpause/</link>
                
                <description>Wir verabschieden uns in die Sommerpause!
Das heißt, dass unsere Sprechstunden im August leider nicht stattfinden können :(
Ihr könnt uns trotzdem eure Anliegen per Mail übermitteln.
Wir wünschen euch eine angenehme Sommerzeit! ☀️⛱️</description>
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106677</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 14:08:36 +0200</pubDate>
                <title>Gedenken, Widerstand und Solidarität!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/gedenken-widerstand-und-solidaritaet/</link>
                
                <description>Am Wochenende durften wir bei der Veranstaltung des Koreaverband sprechen – vor der Statue „Ari“, die an die sogenannten „Trostfrauen“ erinnert: Frauen, die im Zweiten Weltkrieg systematisch sexualisierter Gewalt durch das japanische Militär ausgesetzt waren.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Fraktionsvorsitzende hielt eine Rede, in der sie daran erinnerte, wie wichtig dieses Denkmal mitten im Kiez ist. Gerade in Zeiten, in denen Gewalt gegen Frauen wieder zunimmt. Erst im April wurde ganz in der Nähe in Moabit ein weiterer Femizid verübt. Kein Einzelfall, sondern Ausdruck struktureller, patriarchaler Gewalt.</p>
<p>Wir haben in der BVV dazu eine <a href="https://bvv-mitte.berlin.de/pi-r/vo020_r.asp?VOLFDNR=13127" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Entschließung</a> eingebracht, in der wir den Femizid vom 10. April verurteilen und klare politische Konsequenzen fordern:</p>
<p>- Mehr Schutzräume &amp; Beratung für&nbsp; Betroffene</p>
<p>- Frühzeitige Prävention &amp; Aufklärung</p>
<p>- Konsequente Verfolgung geschlechtsspezifischer Gewalt</p>
<p>- Mehr Sichtbarkeit &amp; Anerkennung für feministische Initiativen</p>
<p>Und während all das dringend nötig ist, soll dem Korea-Verband auch noch das Geld gestrichen werden. Wir sagen: Kein Cent weniger für feministische Aufklärung und Erinnerung!</p>
<p>Danke an den Korea-Verband für eure unermüdliche Arbeit. Wir stehen an der Seite aller Frauen, die von Gewalt betroffen sind.</p>
<p>Hier geht es zum <a href="https://www.instagram.com/p/DMLLgzJAsz_/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Post auf Instagram.</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-106676</guid>
                <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 14:05:02 +0200</pubDate>
                <title>Vielfalt feiern! - interkulturelles Fußballturnier</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/vielfalt-feiern-interkulturelles-fussballturnier/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am letzten Samstag waren wir mit einem Stand beim 15. Interkulturellen Fußballturnier vom NARUD e.v. &amp; der BAOBAB-Messe in der Cornelius-Fredericks-Straße dabei. Gemeinsam mit vielen tollen Initiativen, Organisationen und Engagierten aus der ganzen Stadt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei bestem Wetter gab’s Fußball, politisches Engagement, Diskussionen über globale Gerechtigkeit und viele inspirierende Gespräche an unserem Stand. Das diesjährige Motto „Gemeinsam für den Frieden – Rohstoffkriege im Ostkongo beenden“ erinnert daran, dass Klimagerechtigkeit und Antikolonialismus zusammengehören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Für uns als Linke ist klar: Antirassismus, internationale Solidarität &amp; Teilhabe gehören in die Mitte der Gesellschaft und auch auf den Fußballplatz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier gehts zum dazugehörigen <a href="https://www.instagram.com/p/DMAfpU-g4vC/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;igsh=MzRlODBiNWFlZA==" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Post auf Instagram</a></p>]]></content:encoded>
                
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                <pubDate>Fri, 04 Jul 2025 13:18:23 +0200</pubDate>
                <title>Bericht aus der Juni-BVV</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/bericht-aus-der-juni-bvv-1/</link>
                
                <description>Diesen Monat ging es in der BVV unter anderem um sozial gerechte Mieten und den Erhalt bestehender Wohnverhältnisse – etwa beim geplanten Abriss in der Tegeler Straße. Wir fordern ein Wohnbelegungsrecht für die verbliebenen Mieter*innen. Auch der sichere und barrierefreie Fußverkehr stand im Fokus – mit konkreten Verbesserungen an problematischen Ampelschaltungen. Weitere Themen: das Café Julia für vulnerable Gruppen retten, faire Preise und warmes Wasser im Sommerbad Humboldthain, mehr Umweltverträglichkeit bei der Laubentfernung sowie die Aufstellung von Packstationen an öffentlichen Einrichtungen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Monat ging es in der BVV unter anderem um sozial gerechte Mieten und den Erhalt bestehender Wohnverhältnisse – etwa beim geplanten Abriss in der Tegeler Straße. Wir fordern ein Wohnbelegungsrecht für die verbliebenen Mieter*innen. Auch der sichere und barrierefreie Fußverkehr stand im Fokus – mit konkreten Verbesserungen an problematischen Ampelschaltungen. Weitere Themen: das Café Julia für vulnerable Gruppen retten, faire Preise und warmes Wasser im Sommerbad Humboldthain, mehr Umweltverträglichkeit bei der Laubentfernung sowie die Aufstellung von Packstationen an öffentlichen Einrichtungen.</p>
<p>Die Anträge gibts wie immer im <a href="https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/bericht-aus-der-bvv/" target="_blank" class="link-extern" title="external link">BVV-Bericht.</a></p>]]></content:encoded>
                
                
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105319</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 16:08:09 +0200</pubDate>
                <title>Moabit hilft e.V. vor dem Aus – Berlin droht der Verlust einer zentralen sozialen Anlaufstelle</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/moabit-hilft-ev-vor-dem-aus-berlin-droht-der-verlust-einer-zentralen-sozialen-anlaufstelle/</link>
                
                <description>Der Berliner Verein Moabit hilft e.V. steht vor dem Aus. Nach aktuellen Informationen soll der
Verein seine Räume in der Turmstraße 21 (Haus R) auf Veranlassung der landeseigenen
Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) räumen – ohne tragfähige Alternative. Damit
droht der Stadt nicht nur die Verdrängung eines Vereins, sondern der Verlust einer der
wichtigsten zivilgesellschaftlichen Anlaufstellen für geflüchtete, obdachlose und sozial
benachteiligte Menschen.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Berliner Verein <em>Moabit hilft e.V.</em> steht vor dem Aus. Nach aktuellen Informationen soll der</p>
<p>Verein seine Räume in der Turmstraße 21 (Haus R) auf Veranlassung der landeseigenen</p>
<p>Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) räumen – ohne tragfähige Alternative. Damit</p>
<p>droht der Stadt nicht nur die Verdrängung eines Vereins, sondern der Verlust einer der</p>
<p>wichtigsten zivilgesellschaftlichen Anlaufstellen für geflüchtete, obdachlose und sozial</p>
<p>benachteiligte Menschen.</p>
<p><em>Moabit hilft e.V.</em> leistet seit Jahren in einem ehrenamtlichen Rahmen, was eigentlich eine</p>
<p>staatliche Aufgabe wäre: Hilfe leisten, Orientierung bieten, Menschen in akuten Notlagen</p>
<p>begleiten. Die Einrichtung ist nicht nur ein Ort der Beratung, sondern auch ein Schutzraum – offen, niedrigschwellig, unbürokratisch. Moabit hilft e.V. hat bislang über 170.000 Euro Miete</p>
<p>gezahlt, rund 40.000 Euro hat der Verein selbst in Renovierungsarbeiten investiert. Dass</p>
<p>eine solche Struktur ohne Übergangslösung verdrängt werden soll, ist politisch wie sozial</p>
<p>nicht hinnehmbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Konkrete Forderungen an Senat und Bezirksamt</strong></p>
<p>Wir fordern:</p>
<p>●&nbsp;<strong>Ein klares Bekenntnis des Senats und des Bezirks zur Arbeit von <em>Moabit hilft</em></strong></p>
<p><strong><em>e.V.</em> und deren unverzichtbaren gesellschaftlichen Beitrag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>●&nbsp;<strong>Eine sofortige Aussetzung der Verdrängung, bis eine tragfähige, langfristige</strong></p>
<p><strong>Lösung vorliegt.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>●&nbsp;<strong>Einsatz seitens des Senats für den Verbleib des Vereins am aktuellen Standort.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>●&nbsp;<strong>Die Entwicklung eines fairen, bezahlbaren Mietmodells, das dem</strong></p>
<p><strong>gemeinnützigen, ehrenamtlichen Charakter des Vereins gerecht wird.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>●<strong>Die Anerkennung, dass <em>Moabit hilft</em> Aufgaben übernimmt, die in öffentlicher</strong></p>
<p><strong>Verantwortung liegen – und dafür institutionelle Unterstützung verdient, nicht</strong></p>
<p><strong>Schikane.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Berlin braucht diese Orte – gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit, Krisen und</p>
<p>zunehmender staatlicher Überforderung. Doch statt Rückenwind zu erhalten, gerät <em>Moabit</em></p>
<p><em>hilft e.V.</em> unter Druck. Das ist das falsche Signal an alle, die sich engagieren.<em>„Moabit hilft e.V. steht für praktische Solidarität, für Verlässlichkeit und Menschlichkeit im</em></p>
<p><em>Alltag. Wer solche Strukturen gefährdet, riskiert nicht nur Lücken in der sozialen Versorgung – sondern schwächt das Fundament der Zivilgesellschaft insgesamt“</em></p>
<p><em>-Samiullah Malekzadeh (Sprecher für Integration, Linksfraktion Berlin Mitte)</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion Berlin an den Berliner Senat befasst sich</p>
<p>mit der Rolle der Landespolitik, den geplanten Nutzungen des Gebäudes sowie möglichen</p>
<p>Alternativen zur Verdrängung und wird innerhalb der nächsten drei Wochen beantwortet. Wir</p>
<p>als Linke stehen fest an der Seite des Vereins.</p>
<p>Was jetzt gebraucht wird, ist ein klares politisches Signal des Senats für den Erhalt von</p>
<p><em>Moabit hilft</em>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Fraktion Die Linke in der Bezirksverordnetenversammlung Berlin Mitte</em></p>
<p><em>Leonard Diederich und Jacqueline Sanehy (Fraktionsvorsitzende)</em></p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-105316</guid>
                <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 12:21:13 +0200</pubDate>
                <title>Bericht aus der März-BVV</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/bericht-aus-der-maerz-bvv/</link>
                
                <description>Diesen Monat ging es in der BVV unter anderem um den drohenden Abriss der Kurfürstenstraße 75 – wir setzen uns für den Schutz der Mieter*innen ein und wollen den Bebauungsplan anpassen. Auch die Anwendung des Zweckentfremdungsrechts in Kerngebieten stand zur Debatte. Weitere Themen: Randsportarten fördern, Schulgesundheitsfachkräfte für Mitte, Transparenz bei der Online-Platzvergabe für Sportanlagen und eine umweltfreundlichere Laubentfernung.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Monat ging es in der BVV unter anderem um den drohenden Abriss der Kurfürstenstraße 75 – wir setzen uns für den Schutz der Mieter*innen ein und wollen den Bebauungsplan anpassen. Auch die Anwendung des Zweckentfremdungsrechts in Kerngebieten stand zur Debatte. Weitere Themen: Randsportarten fördern, Schulgesundheitsfachkräfte für Mitte, Transparenz bei der Online-Platzvergabe für Sportanlagen und eine umweltfreundlichere Laubentfernung.</p>
<p>Wir haben gefordert, dass das Bezirksamt auf den Evaluationsbericht zur Beteiligung reagiert und die Prozesse verbessert. Außerdem ging es um einen kiezverträglicheren Hotel-Neubau, die Instandsetzung der Parcours-Anlage auf dem Zick-Zack-Zwingli-Spielplatz und neue Gedenktafeln am Marinehaus. Viele Themen, viele Ideen – mehr dazu wie immer im <a href="https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/bericht-aus-der-bvv/" target="_blank" class="link-extern" title="external link">BVV-Bericht</a>.</p>]]></content:encoded>
                <category>Anfragen</category><category>Anträge</category><category>Entschließungen</category><category>Bezirke</category><category>Grünflächen</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Kinder, Jugend und Familie</category><category>Kultur</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Ordnung</category><category>Rechtsextremismus</category><category>Sozialpolitik</category><category>Sport</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Stadtwerke</category><category>Tierschutz</category><category>Umweltschutz</category><category>Verbraucherschutz</category><category>Verwaltung</category><category>Wohnen</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104634</guid>
                <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 12:46:28 +0100</pubDate>
                <title>Gesundheit statt Profite!</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/gesundheit-statt-profite/</link>
                
                <description>Wir als Linke sagen: Gesundheit statt Profite!

Die DRK-Kliniken Berlin sehen sich gezwungen ihre Kliniken in Westend und in Mitte zusammenzulegen. Das passiert, wenn das Gesundheitssystem aufgrund von Entscheidungen des Bundes kaputtgespart wird, nun können im Wedding 35.000 Patienten im Jahr weniger versorgt werden.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Was als notwendige Maßnahme zur Sicherstellung einer modernen und effektiven Gesundheitsversorgung präsentiert wird, symbolisiert die Priorisierung von Profit gegenüber der Bedürfnisse von Patient*innen. Die Schließung von Kliniken und die Konzentration auf größere Standorte bedeutet, dass weniger rentable Einrichtungen schließen müssen. Doch weniger rentabel heißt nicht, dass die dort vollbrachten Gesundheitsleistungen unwichtig sind. Mit jeder Schließung verlieren wir einen wichtigen Teil eben jener Leistung. Mit jeder Schließung reißt ein neues Loch in ein eh schon poröses Netz unseres Gesundheitssystems.<br> <br> Unsere Gesundheitspolitische Sprecherin Jacky sagt: „Wir brauchen auch die kleinen Standorte, die kieznah sind. Und vor allem brauchen wir eine Gesundheitsversorgung fernab von kapitalistischen und Profit-Zwängen und einem Zwei-Klassen-System.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Linksfraktion in der BVV</category><category>Mitte</category><category>Themen: für alle</category><category>Bezirke</category><category>Gesundheit</category><category>Haushalt und Finanzen</category><category>Sozialpolitik</category><category>Wirtschaft</category>
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104540</guid>
                <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 15:33:00 +0100</pubDate>
                <title>Bericht aus der Februar-BVV</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/bericht-aus-der-februar-bvv/</link>
                
                <description>Dieses Mal lagen die Schwerpunkte im Bereich Mietwucher, Drogenhilfe und Baustellen, unser Anliegen, dass Mitte sich für die Einführung eines Landesimpfregisters einsetzt wurde ebenfalls besprochen. Dadurch wird nicht nur das Gesundheitsamt entlastet, sondern auch alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen! </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren gespannt auf die Antwort zu den dubiosen illegalen Baustellen in Berlin Mitte und ob wir eventuell bald Packstationen in unseren Rathäusern vorfinden dürfen, Genaueres im <a href="https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/bericht-aus-der-bvv/" target="_blank" class="link-extern" title="external link">BVV-Bericht</a>. Es war eine gute Sitzung und wir freuen uns auf die nächste!</p>]]></content:encoded>
                
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            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-104265</guid>
                <pubDate>Thu, 23 Jan 2025 13:27:00 +0100</pubDate>
                <title>Bericht aus der Januar-BVV</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/bericht-aus-der-januar-bvv/</link>
                
                <description>Im Januar ging es viel um Wohnungspolitik, Stadtentwicklung und Abriss. Anlass dafür war der begonnene Teilabriss der Garagen in der Koloniestraße 10, obwohl es dort artenschutzrechtliche Bedenken gibt! Wir waren natürlich bei den Protesten gegen den Abriss vor Ort und haben die Anwohner*innen der im Hinterhof gelegenen Remisen unterstützt. Den Abriss der bewohnten Remisen wünscht sich der Investor Uhlmann eigentlich auch. Aber die dürfen wegen des Milieuschutzes nicht abgerissen werden. Davon will sich Herr Uhlmann jedoch nicht aufhalten lassen und klagt derzeit gegen das Milieuschutzgebeit – ein Gerichtsurteil steht noch aus. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Nachricht ist, dass sehr viele unserer Anträge beschlossen wurden. Einige kamen mit Beschlussempfehlungen aus den Ausschüssen, andere wurden direkt beschlossen. So zum Beispiel unser Antrag Fahrradnetze von Wedding und Alt-Mitte miteinander verbinden, aber auch der Antrag, in dem wir die Errichtung einer Gedenktafel für Mohammed „Momo“ A. im Monbijoupark fordern. Mehr zu allen beschlossenen Anträgen und der Thematischen Stunde zur Kolonie 10 findet ihr im <a href="https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/bericht-aus-der-bvv/" target="_blank" class="link-extern" title="external link">Bericht aus der BVV</a>.</p>]]></content:encoded>
                
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-103932</guid>
                <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 17:32:22 +0100</pubDate>
                <title>Unterlassene Hilfeleistung für 22 Mietparteien in der Tegeler Straße – Bezirksamt lässt Abriss zu</title>
                <link>https://www.linksfraktion-berlin-mitte.de/aktuelles/detail/news/unterlassene-hilfeleistung-fuer-22-mietparteien-in-der-tegeler-strasse-bezirksamt-laesst-abriss-zu/</link>
                
                <description>Vor wenigen Tagen erhielten Mieter*innen der Tegeler Straße 6 und 7 (insgesamt 22 Mietparteien) Verwertungskündigungen. Die Häuser stehen auf dem Areal des Pharmakonzerns BAYER, der die Häuser zugunsten einer Baustellenzufahrt abreißen möchte. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linksfraktion in der BVV Berlin Mitte stellte bereits im vergangenen Jahr ein <a href="https://www.dielinke-berlin-mitte.de/politik/aktuelles/detail/pressemitteilung-neues-gutachten-zeigt-tegeler-strasse-ist-rechtlich-schuetzenswert/" target="_blank">Gutachten</a> vor, aus dem hervorgeht, dass der Abriss nicht zulässig ist. Dazu beschloss die Bezirksverordnetenversammlung am 19. September 2024 einen <a href="https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=12486" target="_blank" rel="noreferrer">Antrag</a> der Linksfraktion, der das Bezirksamt auffordert, den Abriss zu verhindern. Das Bezirksamt hat sich zu diesem Beschluss bislang nicht geäußert; Erledigungsfrist war der 5. Januar 2025.</p>
<p>Martha Kleedörfer, wohnungspolitische Sprecherin unserer Fraktion, erklärt hierzu:</p>
<p><em>„Das Bezirksamt muss die Mieter*innen in unserem Bezirk schützen – stattdessen stellt es sich an die Seite eines Multimilliardenkonzerns, dem die Zukunft der Mieter*innen völlig egal ist. Das ist unterlassene Hilfeleistung. Die Mieter*innen wohnen teilweise bereits seit Jahrzehnten in den Wohnungen. Eine bezahlbare Wohnung im Wedding werden sie aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr finden. Wir als Linke sagen: Die Mieter*innen der Tegeler Straße müssen geschützt werden!“</em></p>]]></content:encoded>
                <category>Bezirke</category><category>Demokratie und Bürgerbeteiligung</category><category>Energie und Klima</category><category>Mieten- und Wohnungspolitik</category><category>Stadtentwicklung</category><category>Verwaltung</category><category>Wohnen</category>
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