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Wie geht es weiter mit der alten Mitte?

Nachdem der neue Berliner Senat im Mai ein neues integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Berliner Mitte ausgeschrieben hat, waren wir und viele Bürger*innen sehr besorgt. Denn in der Ausschreibung des ISEKs wird viel von Defiziten in der Berliner Mitte gesprochen und die Bürgerleitlinien von 2016 bleiben unerwähnt.

Wir befürchten, dass reaktionäre Stadtplaner*innen hier ihre Chance sehen, öffentliche Flächen zu privatisieren, teuer zu bebauen und – zumindest architektonisch – das Preußische Reich wiederaufleben zu lassen.

Unsere Forderungen für die Entwicklung der Berliner Mitte bleiben:

  1. Öffentlicher Grund und Boden muss öffentlich bleiben. Keine Privatisierung!
  2. Die Bürgerleitlinien von 2016 sind weiterhin gültig!
  3. Rathaus- und Marx-Engels-Forum müssen weiterhin öffentliche Freiflächen bleiben!
  4. Wenn im Stadtzentrum Wohnraum geschaffen wird, dann für Menschen mit kleinem, mittlerem oder gar keinem eigenen Einkommen!
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