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Mehr Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit in Tiergarten Süd – Versorgung mit Spiel-, Sport- und Bewegungsflächen verbessern

BVV Mitte von Berlin

07.09.2020

Fraktion DIE LINKE

 

Antrag

 

Mehr Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit in Tiergarten Süd – Versorgung mit Spiel-, Sport- und Bewegungsflächen verbessern

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

Das Bezirksamt wird ersucht,

  • die Ausstattung der Region Tiergarten Süd mit Bolzplätzen grundlegend zu verbessern und schnellstmöglich Ersatz für die aufgegebenen Bolzplätze auf dem Gelände der Villa Lützow und in der Pohlstraße 8 zu schaffen.
  • die von der Bolzplatz AG in Tiergarten Süd vorgeschlagenen Ersatzstandorte (Magdeburger Platz sowie Pohlstraße 11) schnellstmöglich und ernsthaft auf ihre Eignung als Ersatzstandorte zu prüfen. Bei Nichteignung sind der BVV die Gründe nachvollziehbar darzulegen. Alternativ dazu wird das BA ersucht, eigene Vorschläge für Ersatzstandorte in der Nachbarschaft zu unterbreiten.
  • für das Vorhaben, einen Bolzplatz auf dem Gelände der Allegro-Grundschule zu errichten, der BVV unverzüglich die Ergebnisse der vom Bezirksamt zugesagten Prüfungen (u.a. Lärmgutachten) vorzulegen (Drs. 1555/V).
  • die seit langem zugesagte Bürgerbeteiligung für die Gestaltung des Magdeburger Platzes endlich in die Wege zu leiten und in diesem Zusammenhang eine Kinder- und Jugendbeteiligung für die Gestaltung des Gesamtplatzes durchzuführen.
  • zur Verbesserung der Versorgung der bevölkerungsmäßig wachsenden Region Tiergarten Süd mit Spiel- und Bolzplätzen mit den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg Gespräche aufzunehmen, um die Region bezirksübergreifend und auch unter Einbeziehung des Parks am Gleisdreieck zu einer bezirksübergreifenden Modellregion für mehr Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit bei der Versorgung mit Spiel-, Sport- und Bewegungsflächen zu entwickeln. Eine frühzeitige und umfassende Bürgerbeteiligung ohne Altersgrenzen ist vorzusehen.

 

Begründung:

Tiergarten Süd wächst. Die Bebauung verdichtet sich. Die noch verblieben Spiel-, Sport- und Bewegungsflächen sind kostbar, doch es werden immer weniger. Viel ist der Anwohnerschaft in den letzten Monaten versprochen, wenig davon realisiert worden. Es ist Zeit, endlich zu handeln. Die Anwohnerschaft, das Stadtteil-Forum und die ansässigen sozialen Einrichtungen, Schulen und Kinder- und Jugendeinrichtungen haben Ideen gesammelt und wollen endlich Gehör finden. Dabei sollte auch der Blick über den bezirklichen Tellerrand gehen, um mitten in der Stadt mehr Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit zu schaffen. Wir wollen nicht länger darüber reden, sondern handeln.

 

Petra Schrader,

sowie die anderen Mitglieder der Fraktion DIE LINKE