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Mobile und flexible Kinderbetreuung in der BVV-Mitte?

BVV Mitte von Berlin

12.11.2018

Fraktion DIE LINKE

 

Antrag

 

Mobile und flexible Kinderbetreuung in der BVV-Mitte?

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, zu prüfen ob und mit welchen Auflagen aus den vorgesehenen Mitteln für Kinderbetreuung während der Ausschusssitzungen und der Sitzung der BVV-Mitte für alleinerziehende oder gering verdienende Verordnete und Bürgerdeputierte unbürokratisch eine mobile Kinderbetreuung zu Hause finanziert werden kann.

 

Begründung:

 

Politisches Engagement ist mit Familien- und Erwerbsarbeit nur mit extrem hohem zeitlichen und ökonomischen Aufwand zu vereinbaren. Menschen mit Partner, höherem Einkommen oder ohne Kinder sind strukturell im Vorteil. Alleinerziehende oder Eltern mit geringen Einkommen können sich politisches Engagement in der Regel nicht leisten. Eine Kinderbetreuung während der BVV-Sitzungen, kann von Verordneten seit 2017 in Anspruch genommen werden. Die Kinderbetreuung vor Ort, während der späten Sitzungszeiten, ist allerdings nur für einen sehr beschränkten Zeitraum und in einer kurzen Entwicklungsphase sinnvoll, für Kita- und schulpflichtige Kinder ist sie nicht kindgerecht und wird deshalb kaum genutzt. Die Unterstüzung und Stärkung von Eltern und gerade Müttern ist im politischen Betrieb dennoch notwendig. Mobile Kinderbetreuung in der eigenen Wohnung wäre der bessere Weg Alleinerziehenden und kommunalpolitisch aktiven Eltern mit geringen Einkommen die Teilhabe zu ermöglichen.

 

 

 

Anett Vietzke,

sowie die anderen Mitglieder der Fraktion DIE LINKE