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Schulneubauten Reinickendorfer und Adalbertstraße – schnell realisieren und durch kluge Anpassungsplanung bisherige Nutzungen sichern und einbeziehen

BVV Mitte von Berlin

14.01.2019

Fraktion DIE LINKE

 

Antrag

 

Schulneubauten Reinickendorfer und Adalbertstraße – schnell realisieren und durch kluge Anpassungsplanung bisherige Nutzungen sichern und einbeziehen

 

Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen:

 

Das Bezirksamt wird ersucht, sich als Schul- und Bedarfsträger gegenüber dem Senat dafür einzusetzen, dass bei den weiteren Planungen für den Neubau der Grundschulen in der Reinickendorfer Straße und in der Adalbertstraße diejenigen Wettbewerbsbeiträge zur Grundlage gelegt werden, die neben der Schaffung von guten Schulplätzen und besten Bedingungen für Schülerschaft und Kollegien eine Sicherung der bisherigen Nutzungen an beiden Standorten am besten gewährleisten. Ziel ist es, sowohl das bestehende Schulumweltzentrum in der Reinickendorfer-/Ecke Seestraße als auch die vorhandene Sportanlage in der Adalbertstraße zu erhalten und in die Planungen zur künftigen schulischen Nutzung einzubeziehen.

Das Bezirksamt wird weiterhin ersucht, die betroffenen Einrichtungen, die Bezirksverordnetenversammlung, die schulischen Gremien des Bezirks sowie die Öffentlichkeit in den weiteren Prozess der Planungen und Entscheidungen einzubeziehen.

 

Begründung:

Der Bezirk Mitte braucht dringend Grundschulplätze. Die künftigen Schulstandorte in der Reinickendorfer Straße 60 und in der Adalbertstraße 53 waren daher Bestandteil eines Architektenwettbewerbs für einen vierzügigen modularen Grundschulneubau. Dieser soll so beschaffen sein, dass er auf verschiedenen Flächen realisierbar ist, in Abhängigkeit von Grundstückszuschnitten und Grundstücksbeschaffenheiten, planungsrechtlichen Vorschriften und in Übereinstimmung mit den städtebaulichen Anforderungen vor Ort. Die Flexibilität eines modularen Baus soll schnelles Bauen ermöglichen, ohne Qualität, Nachhaltigkeit und Kosten zu vernachlässigen. Im Dezember 2018 tagte das Preisgericht und hat entschieden. Nunmehr sollen die Siegerentwürfe an die konkreten Standortbedingungen angepasst werden. Ein Vergabeverfahren zur Ausschreibung der weiteren Planungsleistungen soll erfolgen. Mit dem Antrag soll erreicht werden, dass bei beiden bezirklichen Schulstandorten in der Reinickendorfer und in der Adalbertstraße jeweils derjenige Wettbewerbsbeitrag zu Grunde gelegt wird, der neben der schulischen Nutzung am ehesten die Chance bietet, die bisherigen Nutzungen vor Ort zu sichern und in die weiteren Planungen zu integrieren, wie bereits in Beschlüssen der BVV gefordert. Dies soll gegebenenfalls auch der drittplatzierte Entwurf sein, wenn dies als vorteilhaft im Sinne des Antragsziels angesehen wird. Der Bezirk wird ersucht, sich als Schul- und Bedarfsträger dafür gegenüber dem Senat einzusetzen.

 

 

 

Petra Schrader,

sowie die anderen Mitglieder der Fraktion DIE LINKE