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Was tut das Grünflächenamt gegen die Ausbreitung des „Götterbaums“ in Mitte?

BVV Mitte von Berlin / Fraktion DIE LINKE / XXX

 

Große Anfrage

 

über

 

Was tut das Grünflächenamt gegen die Ausbreitung des „Götterbaums“ in Mitte?

Wir fragen das Bezirksamt:

 

  1. Ist dem Bezirksamt bekannt, dass die Europäische Union den aus Asien stammenden „Götterbaum“ als eine Bedrohung der heimischen Biodiversivität einstuft, Ende Juli 2019 diese wuchernde Pflanze als erstes Gehölz in die Liste invasiver Arten mit EU-weiter Bedeutung aufgenommen und ein Handels- und Pflanzverbot dafür verhängt hat?

  2. Kann das Bezirksamt den Bericht der „Berliner Zeitung“ vom 9. Oktober 2019 bestätigen, wonach diese Pflanze in Spanien seit vielen Jahren bekämpft wird und in Wien, wo die Pflanze seit 2011 bekämpft wird, mithilfe eines von der Universität für Bodenkultur gezüchteten Pilzes allein in diesem Jahr rund 1000 Bäume zum Absterben gebracht wurden?

  3. Wie viele Meldungen über das Auftreten des „Götterbaumes“ im Bezirk Mitte sind in diesem Jahr beim Grünflächenamt eingegangen, wie viele dieser Bäume hat das Amt selbst bei seiner Pflege der Grünflächen festgestellt?

  4. In wie vielen Fällen und in welcher Art und Weise ist das Amt gegen diese Pflanze und ihre weitere Ausbreitung eingeschritten?

  5. Welche Schritte will das Amt ergreifen, um die Öffentlichkeit auf diese Pflanze aufmerksam zu machen, damit ihrer weiteren Ausbreitung entgegengewirkt werden kann?

 

Berlin, 14.10.2019

 

Rüdiger Lötzer und die anderen Mitglieder der Fraktion DIE LINKE